Mo., 18.03.2019

Handball-Verbandsligist HSG Altenbeken/Buke schlägt Senden mit 26:20 Jetzt ist wieder alles möglich

Altenbeken/Bukes junger Kroate Marin Vitic hinterlässt auch beim Heimsieg gegen den ASV Senden wieder einen viel versprechenden Eindruck.

Altenbeken/Bukes junger Kroate Marin Vitic hinterlässt auch beim Heimsieg gegen den ASV Senden wieder einen viel versprechenden Eindruck. Foto: Markus Schlotjunker

Altenbeken (WB/ma). Kann die HSG Altenbeken/Buke doch noch in den Kampf um Platz eins in der Handball-Verbandsliga eingreifen? Kurz nach dem 26:20 (11:6)-Heimsieg der HSG gegen ASV Senden verliert Spitzenreiter CVJM Rödinghausen beim Tabellenzweiten TV Isselhorst. Dadurch liegt Altenbeken/Buke – gleichauf mit dem TVI – nur noch drei Punkte hinter dem CVJM, der am 30. März nach Altenbeken kommt.

Dort konnten die Zuschauer zu Beginn der Partie bei der HSG ein Gegenstoß-Spiel wie aus dem Lehrbuch bestaunen. Dank einer bärenstarken Abwehr und ihrem ebenso gut aufgelegten Torwart Christian Harst kamen die Gastgeber immer wieder zu Ballgewinnen und machten dann so ein Tempo, dass die Sendener nicht hinterherkamen. Erst nach acht Minuten konnte sich der Gegner erstmals in der eigenen Abwehr formieren, die Gastgeber stoppten sie aber zunächst nicht.

Power-Handball – Hausherren nicht wiederzuerkennen

5:1 (12.) und 8:2 (16.) – diese Zwischenstände waren die zu bejubelnden Auswirkungen des Power-Handballs der Hausherren. Es ging aber nicht ganz so formidabel weiter. »Je mehr wir im Angriff ins gebundene Spiel kamen, desto schwerer taten wir uns. Das war gegen Ende der ersten Hälfte etwas irritierend«, meinte HSG-Trainer Jan Schwensfeger, der ansonsten aber vollauf zufrieden war. Zurecht, denn gegenüber der desaströsen ersten Hälfte (12:18) im Heimspiel davor gegen Porta Westfalica, war seine Mannschaft nicht wiederzuerkennen. »Wir sind intern ruhig geblieben und es scheint so, dass ich die richtigen Worte gefunden habe«, berichtete Schwensfeger.

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Wir sind intern ruhig geblieben.

Jan Schwensfeger

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Durch die hohe Führung zur Pause war die Begegnung fast schon durch, so dass das Spiel in den zweiten 30 Minuten vor sich hin plätscherte. Senden war in der 46. Minute mal auf drei Tore heran (14:17), »aber es zeugt von unserem Selbstvertrauen, dass wir in so einer Phase nicht den Kopf verlieren«, lobte der Coach. Mit drei Treffern hintereinander zum 20:14 (50.) machten die Gastgeber dann endgültig alles klar. Dabei konnte Abwehrrecke Malte Werning nicht mehr mitwirken, weil er nach etwa 40 Minuten verletzt vom Feld musste.

Schadomsky erlebt stimmungsvolle Geburtstagsfeier

Apropos Abwehr: Dort stand im Mittelblock Michael Schadomsky seinen Mann und sorgte mit dafür, dass auf seiner Geburtstagsfeier (Schadomsky wurde am Spieltag 30) nebenan in der Schützenklause beste Stimmung herrschte. »Jetzt wollen wir auch unter den ersten drei der Tabelle bleiben«, forderte der Coach. Fragt sich nur, ob die HSG die Saison auf eins, zwei oder drei abschließt.

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