Fr., 07.12.2018

Rettungsschwimmen: David Laufkötter gewinnt drei Medaillen WM-Gold und Weltrekord

Sie jubeln über WM-Gold und Weltrekord, auf dem Foto von links: Jan Malkowski, David Laufkötter, Christian Ertl und Danny Wieck.

Sie jubeln über WM-Gold und Weltrekord, auf dem Foto von links: Jan Malkowski, David Laufkötter, Christian Ertl und Danny Wieck.

Bad Wünnenberg  (WB). David Laufkötter hat seine Laufbahn als Rettungsschwimmer bei den Weltmeisterschaften in Australien gekrönt: Der Bad Wünnenberger gewann zweimal Gold, eine Bronzemedaille und stellte mit seinen Staffelkollegen sogar einen neuen Weltrekord auf.

Ein besonderer Empfang wird dem Medaillensammler in seiner Heimatstadt Bad Wünnenberg beim Nikolausmarkt am 16. Dezember (Beginn: 13 Uhr) bereitet.

Zwei Wochen lang war der Bad Wünnenberger mit der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Australien am Start, dort zählt das Rettungsschwimmen zu den Top-Sportarten. Zunächst nahm er an Pool-Wettkämpfen in Adelaide teil, dann mit den Ocean-Disziplinen am Strand von Glenelg. Mit insgesamt 44 Nationen verbuchten die Veranstalter eine neue Rekordbeteiligung.

Der WM-Start verlief allerdings für Laufkötter anders als geplant

Der Start der Weltmeisterschaften verlief allerdings für Laufkötter anders als geplant. Gleich bei seinem ersten Wettkampf, in seiner Hausdisziplin 100 Meter Retten mit Gurtretter, unterlief ihm ein technischer Fehler, und er wurde disqualifiziert. So wurde es nichts mit der aussichtsreichen Teilnahme am A-Finale.

Doch in der anschließenden Staffel lief es umso besser. Das deutsche Team konnte sich in der 4x25 Meter Puppenstaffel den Weltmeistertitel sichern und wurde mit der Goldmedaille belohnt. Einen Tag später lief es dann noch besser für die Deutschen. Mit David Laufkötter als Schlussschwimmer wurden sie Weltmeister in der Gurtretterstaffel, und dies sogar in fabelhafter neue Weltrekordzeit von 1:26,19 Minuten. »Es ist ein großartiges Gefühl. Wir konnten den Weltrekord um knapp eine knappe halbe Sekunde verbessern. Genialer geht es kaum«, strahlte Laufkötter.

Immenser Trainingsaufwand der vergangenen Monate macht sich bezahlt

Aber auch im Einzel konnte der Bad Wünnenberger noch glänzen. Zum Abschluss der Poolwettkämpfe sicherte er sich auf seiner Nebenstrecke 200 Meter Super-Lifesafer die Bronzemedaille und ließ dabei jede Menge Topschwimmer – in einer Disziplin, die alle Komponenten des Rettungsschwimmen vereint – hinter sich. Somit konnte Laufkötter bei den Siegerehrungen gleich dreimal aufs Medaillenpodest steigen. Damit hatte sich der immense Trainingsaufwand der vergangenen Monate bezahlt gemacht. Bereits im September, mit der Nominierung für die Titelkämpfe,hatte sich für Laufkötter einen Traum erfüllt.

Am australischen Strand von Glenelg konnte er bei den Ocean-Wettkämpfen allerdings keine Medaille gewinnen. Aber ein vierter Platz mit der deutschen Staffel war auch ein großartiger Erfolg, da bei den Stranddisziplinen Australier, Neuseeländer und Südafrikaner kaum zu schlagen sind.

Gold gewann Laufkötter auch bei den Interclub-Weltmeisterschaften

Nach den Titelkämpfen ging es für David Laufkötter noch nicht zurück nach Deutschland. Er ging mit seinem Team der DLRG Schloß Holte/Stukenbrock noch bei den Interclub-Weltmeisterschaften an den Start. Und auch hier konnte er sich in der Gurtretterstaffel noch eine Goldmedaille sichern. So wurde der Trip nach Australien ein extrem erfolgreicher für den Bad Wünnenberger Rettungsschwimmer.

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