Di., 16.10.2018

400 Teilnehmer beim 2. Almetal-Marathon Schmalstieg ist der Schnellste

Kay Schmalstieg setzt sich gleich zu Beginn des 2. Almetal-Marathons ab und kommt auch als Erster ins Ziel.

Kay Schmalstieg setzt sich gleich zu Beginn des 2. Almetal-Marathons ab und kommt auch als Erster ins Ziel. Foto: Johannes Büttner

Von Johannes Büttner

Harth/Wewelsburg/Paderborn (WB). 400 Läuferinnen und Läufer haben am Sonntag an der zweiten Auflage des Almetal-Marathons teilgenommen. Obwohl Zeit und Platzierungen sowohl über die komplette als auch über die halbe Distanz zweitrangig waren, konnten sich die Topresultate durchaus sehen lassen.

Während über die 42,195 Kilometer Kay Schmalstieg vom LC Paderborn in 2:45:10 Stunden einen souveränen Start-Ziel-Sieg hinlegte, war Joshua Hermes vom TSV Tudorf im Halbmarathon »Oberes Almetal« von Harth-Ringelstein bis Wewelsburg in 1:25:22 Stunden der Schnellste. Den Halbmarathon »Unteres Almetal«, der von Wewelsburg bis zum Ahorn-Sportpark führte, gewann Frederik Zysk in 1:26:41 Stunden.

Start-Ziel-Sieg in der Zeit von 2:45:10 Stunden

Es hat sich scheinbar schnell in der Szene herumgesprochen, dass die Strecke durch das Almetal zu den schönsten gehört. Kulturell überaus reizvoll, landschaftlich schön und gut zu laufen. Hinzu kommt, dass sich die Sportvereine der anliegenden Ortschaften als hervorragende Partner präsentieren und den veranstaltenden Lauftreff des TSV Wewer vorbildlich unterstützen. Und wenn dann noch das Wetter so mitspielt wie am Sonntag, kann man von optimalen Bedingungen sprechen. So sahen das auch die Sportler. Alles sei prima gewesen, einzig die Sonneneinwirkung auf dem Teilstück zwischen Büren und Brenken habe ihm etwas zu schaffen gemacht, sagte Frank Göbert von den Marathonfreunden aus Soest, der beim Halbmarathon »Oberes Almetal« den dritten Platz belegte.

Während in Wewelsburg Landrat Manfred Müller als Schirmherr die rund 150 Teilnehmer des zweiten Halbmarathons auf den Weg schickte, unter ihnen war auch Guido Hartmann vom Lauftreff Wewer, der in einer vollen Feuerwehr-Uniform mitlief und dabei für einen sozialen Zweck warb, gaben in Ringelstein Harths Ortsvorsteher Dirk Nölting und Michael Kubart von der Stadt Büren den Startschuss. Damit sich die Gruppen nicht behinderten, waren die Marathon-Läufer rund 20 Minuten früher gestartet.

»Es ist wunderbar, dass alle so prima mitmachen«, freute sich Ulrich Böckler, der mit Johannes Spenner zu den Initiatoren des Almetal-Marathons gehört. Neben dem Lauftreff waren auch in diesem Jahr wieder der SV RW Harth, der SV BW Siddinghausen, der SV Weine, der SV 21 Büren, der BSV Ahden, der TuS Wewelsburg, der TSV Tudorf, der SV RW Alfen, der SC Borchen, die TuRa Elsen und der TSV Schloß Neuhaus dabei.

Wie groß die öffentliche Anerkennung für die besondere Veranstaltung ist, wird auch daran deutlich, dass die Teilnehmer sogar die Eisenbahnbrücke in Wewer, die aufgrund von Bauarbeiten lange komplett gesperrt ist, belaufen durften. Ein weiterer Höhepunkt war auch das Überqueren des trockenen Alme-Flussbetts in der Nähe des Ziels, dem Paderborner Ahorn-Sportpark.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6124346?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F4850633%2F