Do., 18.10.2018

Delbrücks Coach steht auch an seinem Geburtstag auf dem Platz »Dammi« ist 50

Isaac Boakye und Rüdiger Kauf (von links) feiern mit Detlev Dammeier ein Tor für Arminia Bielefeld. 2006 hat der seit Donnerstag 50-Jährige seine Karriere beendet.

Isaac Boakye und Rüdiger Kauf (von links) feiern mit Detlev Dammeier ein Tor für Arminia Bielefeld. 2006 hat der seit Donnerstag 50-Jährige seine Karriere beendet. Foto: Stefan Hörttrich

Von Elmar Neumann

Delbrück (WB). Detlev Dammeier wird am Donnerstag, 18. Oktober, 50 Jahre alt und wo verbringt der Mann, der für Hannover 96, den Hamburger SV, den VfL Wolfsburg und Arminia Bielefeld 568 Erst- und Zweitliga-, DFB-Pokal- und UEFA-Cup-Partien absolviert hat, den Abend dieses besonderen Tages? Natürlich auf dem Fußballplatz.

Um 19 Uhr beginnt die donnerstägliche Einheit des Westfalenligisten Delbrücker SC und da darf der Coach auch an seinem Geburtstag nicht fehlen. »Zuvor werde ich aber im Kreise meiner Familie schon ein bisschen gefeiert haben und die etwas größere Feier steigt dann am Wochenende in Steinhagen«, sagt der gebürtige Stadthagener. Was sich »Dammi« wünscht, ist nicht allzu schwer zu erraten. Zunächst natürlich Gesundheit für seine Familie und sich, aber auch seine Mannschaft könnte ihm ein sehr willkommenes Geschenk bereiten: »Die Jungs dürfen es sich ganz einfach machen: Wenn sie am Freitagabend das Heimspiel gegen den SC Roland gewinnen, bin ich zumindest für den Moment wunschlos glücklich«, sagt Dammeier.

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Ich freue mich, dass es in Delbrück so gut funktioniert.

Detlev Dammeier

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Der hat die Fußballlehrerlizenz (in einem Lehrgang mit Stefan Effenberg) einst nicht erworben, um unbedingt an seinem 50. Geburtstag Trainer des Delbrücker SC sein zu wollen, fühlt sich in seiner Rolle am Laumeskamp nach den ersten Monaten aber ausgesprochen wohl. »Ich freue mich, dass es so gut funktioniert und wir in Delbrück so ein harmonisches Miteinander pflegen«, sagt der ehemalige Spieler, Interimstrainer und Geschäftsführer von Arminia Bielefeld. Die ganz hohen Ziele verfolgt er als Trainer nicht mehr: »Ich strebe nicht mehr danach, irgendwann im Profibereich zu arbeiten, und bilde mir auch nicht ein, dass das noch klappen könnte.« Zu tun gibt es für den Vater dreier Töchter trotzdem genug. Seine Frau Claudia ist selbstständig, betreibt in Halle-Künsebeck ein Jumping-Fitness-Studio und darf – wie zuletzt bei einem aufwendigeren Umbau – stets auf die Unterstützung ihres Mannes bauen.

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