Sa., 10.11.2018

Delbrücker Bilanz gegen den ewigen Rivalen aus Essen ist negativ »Die Lage ist kritisch«

Die Leistungen der Delbrücker waren vor der dreiwöchigen Pause teilweise zum Wegsehen. Nach dem 0:3 im Heimspiel gegen den FC Schüttorf 09 vergräbt Kapitän Johannes Grodde das Gesicht, seine Mitspieler schauen konsterniert.

Die Leistungen der Delbrücker waren vor der dreiwöchigen Pause teilweise zum Wegsehen. Nach dem 0:3 im Heimspiel gegen den FC Schüttorf 09 vergräbt Kapitän Johannes Grodde das Gesicht, seine Mitspieler schauen konsterniert. Foto: Markus Schlotjunker

Von Markus Schlotjunker

Delbrück (WB). Nach drei Wochen Spielpause schlägt Volleyball-Zweitligist DJK Delbrück am Samstag (18 Uhr) wieder auf. In eigener Halle geht es für das sieglose Schlusslicht aus Delbrück darum, gegen den ewigen Rivalen VV Humann Essen in die Spur zu finden.

»Die Lage jetzt im November ist kritisch, keine Frage. Ich bin mir aber sicher, dass wir es schaffen, zumal eine positive Entwicklung feststellbar ist. Die Pause war gut für uns. Es geht vorwärts«, sagt Delbrücks Trainer Uli Kussin. Das ist auch gut so, denn die Statistik spricht gegen die DJK.

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Die Pause war gut für uns. Es geht vorwärts.

Uli Kussin

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Bis auf die Saison 2012/2013, die Essen in Liga drei verbrachte, spielen die beiden seit dem Delbrücker Aufstieg 2008 gegeneinander. In der Gesamtbilanz liegt Delbrück knapp mit 8:10 hinten. Auf die Statistik der jüngsten Vergangenheit sollten die Delbrücker besser gar nicht schauen. Die vergangenen beiden Heimspiele gingen nämlich beide 0:3 verloren. Das ist in der aktuellen Saison das Standardergebnis der DJK. Delbrück hat die bisherigen fünf Partien verloren, vier davon eben mit 0:3. Folge dieser Pleitenserie ist der letzte Platz. Der letzte Heimsieg gegen Essen ist fast genau vier Jahre (14. November 2015, 3:1) her. Es wäre also mal wieder Zeit.

Bis kurz vor Weihnachten sind noch sechs Spiele zu absolvieren, dann sind das sportliche Jahr und die Hinrunde vorbei. Hochrechnungen, wie viele Punkte die DJK dann haben sollte, um in der Rückserie eine reelle Chance auf den Klassenerhalt zu haben, werden nicht erstellt. »Ich kann nicht sagen, dass wir bis Ende des Jahres zehn Punkte geholt haben. Klar ist aber natürlich, dass wir dringend ein Erfolgserlebnis brauchen, um Selbstvertrauen zu bekommen«, erklärt Kussin. Um das zu fördern, gab es in der Pause teilweise individuelles Training. Es wurden also neben den normalen Übungseinheiten, in denen mit der Mannschaft in allen Bereichen gearbeitet wurde, einzelne Spieler gefördert. Dabei hatte Kussin fast den kompletten Kader zur Verfügung. Lediglich Fabian-Alexander Albrecht und Brian Leppin mussten wegen Erkrankung aussetzen. Beide werden aber wohl am Samstag gegen Essen dabei sein können. Taktische Umstellungen wird es bei der DJK nicht geben. Als Libero wird weiter Universalspieler Benjamin Hunke auflaufen.

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Essen ist also eingespielt und zudem technisch stark.

Uli Kussin

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Die Delbrücker Gäste am Samstag sind bekannt. »Seit zwei, drei Jahren spielt der aktuelle Kader der Essener in etwa zusammen, wurde mit Jugendspieler ergänzt. Essen ist also eingespielt und zudem technisch stark«, berichtet Kussin. Einfach wird es für die Delbrücker also nicht werden, den ersehnten ersten Saisonerfolg zu feiern. Daran durften sie bislang ein Mal schnuppern, als sie im Heimspiel gegen TuB Bocholt bei 2:1-Führung im vierten Satz vorne lagen. Daran wollen die Delbrücker anknüpfen.

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