Sa., 08.12.2018

Schlusslicht DJK Delbrück gastiert beim unbesiegten Spitzenreiter Duell der Gegensätze

Der erst 17-jährige Delbrücker Finn von Soldenhoff wird wohl auch gegen den ungeschlagenen Tabellenführer wieder in der Startformation der DJK stehen.

Der erst 17-jährige Delbrücker Finn von Soldenhoff wird wohl auch gegen den ungeschlagenen Tabellenführer wieder in der Startformation der DJK stehen. Foto: Schlotjunker

Delbrück (WB/ma). Der ungeschlagene Tabellenführer Chemie Volley Mitteldeutschland empfängt das sieglose Schlusslicht DJK Delbrück. Wie die Rollen bei dieser Partie am Samstagabend von 19.30 Uhr an (live auf sporttotal.tv) verteilt sind, dürfte klar sein.

Seit dem wirtschaftlich bedingten Rückzug aus der 1. Bundesliga vor zwei Jahren ist CVM zweimal Meister in der 2. Liga geworden, ohne jedoch das Aufstiegsrecht wahrzunehmen, und hat von den vergangenen 29 Heimspielen nur zwei – gegen den jeweiligen Vizemeister 2016/2017 und 2017/2018 – verloren. Die Bilanz der DJK ist mit vier Niederlagen in vier Begegnungen auch eindeutig. Mut mach das Auswärtsspiel in der Jahrhunderthalle in Spergau vor knapp einem Jahr, als Delbrück den Topfavoriten in den Tiebreak zwang und nur 2:3 unterlag.

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Wir haben in diesem Spiel nichts zu verlieren.

Uli Kussin

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»Wir haben in diesem Spiel nichts zu verlieren«, sagt DJK-Trainer Uli Kussin. »Für uns ist das ein Zwischenschritt unserer anhaltenden Entwicklung. Da ist es eigentlich egal, wie die Partie ausgeht. Natürlich sind wir über jeden Punkt froh, aber eine Entscheidung fällt dabei nicht«, erklärt der Coach. Auch gegen den international besetzten Tabellenführer gehe es nicht in erster Linie um die Spielweise des Gegners, sondern um die eigene. Diese zu festigen – darum ging es auch in der Trainingswoche. Insgesamt ist Kussin mit den kleinen Fortschritten seiner Mannschaft zufrieden, in Spergau liege ein Schwerpunkt insbesondere darauf, dass junge Spieler wie die beiden erst 17-jährigen Niklas Hinz und Finn von Soldenhoff weiter Erfahrungen in der 2. Liga sammeln. »Dabei können wir überraschen oder untergehen. Erfahrener werden wir in jedem Fall werden«, meint Kussin.

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