Mo., 11.02.2019

Volleyball-Zweitligist DJK Delbrück kassiert die 15. Niederlage »Das darf nicht sein«

Kollektiver Frust bei den Delbrückern (von links) Finn von Soldenhoff, Brian Leppin, Niklas Hinz, Benjamin Hunke, Daniel Denk und Fabian-Alexander Albrecht.

Kollektiver Frust bei den Delbrückern (von links) Finn von Soldenhoff, Brian Leppin, Niklas Hinz, Benjamin Hunke, Daniel Denk und Fabian-Alexander Albrecht. Foto: Markus Schlotjunker

Von Markus Schlotjunker

Delbrück (WB). Die DJK Delbrück bleibt auch im 15. Spiel der Saison sieglos. Gegen den USC Braunschweig verlor der Volleyball-Zweitligist zuhause mit 1:3 (22:25, 25:19, 22:25, 14:25).

Im vierten Satz fühlte es sich ein bisschen so an, als wäre der Tabellenletzte schon abgestiegen. Der Rückstand wurde nach dem 4:8 zur ersten technischen Auszeit immer größer, betrug bei der zweiten 9:16. Als Maximilian Protte mit einem Angriff scheiterte (9:17), spiegelte sich die Frustration über den erneut erfolglosen Kampf um den ersten Sieg im Gesicht des Außenangreifers wider. Gekämpft hatten die Delbrücker, aber zu spät damit angefangen.

»Knackpunkt war schon der erste Satz«, sagte Trainer Uli Kussin, dessen Blick nach der Niederlage ins Leere ging. Mit 1:8 lagen die Delbrücker in der Startphase der Begegnung zurück. »Das darf einfach nicht sein. Beim Gegner fehlten zwei Außenangreifer und ein Libero, quasi der äußere Ring. Dadurch waren die Braunschweiger verunsichert und wir hätten das ausnutzen müssen. Aber was passiert? Wir machen den Gegner durch unsere Fehler stark«, schimpfte Kussin. Immerhin schlug seine Mannschaft zurück. Von 17:23 verkürzte die DJK auf 21:23, ehe zwei Eigenfehler doch das 0:1 brachten. Auch im zweiten Durchgang lagen die Delbrücker zurück und starteten die nächste Aufholjagd. Von 9:12 zogen die Gastgeber, bei denen der gerade eingewechselte Martin Steinbrück aufschlug, auf 16:12 vorbei. Das sollte reichen. Der USC kam nicht mehr heran.

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Wir machen den Gegner durch unsere Fehler stark.

Uli Kussin

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Also Satzausgleich und die Chance auf einen Dreier gewahrt. Ob es damit was werden sollte, entschied sich Mitte des dritten Satzes. Delbrück lag ab dem 11:13 häufig zwei Punkte hinten, schaffte mehrere Male den Anschluss (bis zum 18:19), aber nie den Ausgleich. Hier wurde das Spiel entschieden. Das merkten auch die Zuschauer auf der Tribüne. Als sich die Delbrücker nach dem 18:20 zwei weitere Fehler (18:22) leisteten, war der Satz weg. Es folgte der erwähnte Untergang im vierten Durchgang. »Wir waren im ersten Satz unterirdisch, haben nicht vernünftig aufgeschlagen und kein richtiges Angriffsspiel hinbekommen«, listete Kussin auf, wie es zur 15. Pleite kam.

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