SuS Westenholz verfolgt auch mit Peter Berhorst das Ziel Klassenerhalt
Neue Zeitrechnung

Westenholz (WB). Beim Fußball-Landesligisten SuS Westenholz beginnt mit der kommenden Saison eine neue Zeitrechnung. Nach siebeneinhalb Jahren mit Erfolgscoach Wilfried Neuschäfer auf der Bank hat der sich aus der vordersten Reihe verabschiedet und arbeitet von nun an mit seinem Nachfolger Peter Berhorst in der Funktion als Sportlicher Leiter zusammen.

Donnerstag, 11.07.2019, 03:00 Uhr
Die Neuzugänge des SuS Westenholz (hintere Reihe von links): Trainer Peter Berhorst, Jannik Klas, Mario Freise, Marvin Grundmeier, (vordere Reihe von links) Bastian Voß, Niklas Vogt, Sören Hilgers, Maximilian Berkemeier und Per Emilio Geiger. Auf dem Foto fehlt Philipp Tölle.  Foto: Hansmeier
Die Neuzugänge des SuS Westenholz (hintere Reihe von links): Trainer Peter Berhorst, Jannik Klas, Mario Freise, Marvin Grundmeier, (vordere Reihe von links) Bastian Voß, Niklas Vogt, Sören Hilgers, Maximilian Berkemeier und Per Emilio Geiger. Auf dem Foto fehlt Philipp Tölle.  Foto: Hansmeier

Berhorst kommt mit der Empfehlung zum SuS, mit dem SC Ostenland den Aufstieg aus der Kreisliga A in die Bezirksliga geschafft zu haben, auch wenn man nach nur einem Jahr wieder den Weg ins Unterhaus antreten musste.

Berhorst und Neuschäfer kennen sich aus Delbrücker Zeiten

Mehrere Gründe zogen Ber­horst von Ostenland nach Westenholz. Ganz sicher lockte die Liga. Denn heimatnah gelegene Landesligisten sind rar. Ein weiterer Grund ist der gute Draht zu Wilfried Neuschäfer. Beide wohnen in Ostenland und liefen sich bereits vor einigen Jahren beim Delbrücker SC über den Weg, als Neuschäfer Co-Trainer unter Roger Schmidt war und Berhorst im DSC-Kader stand. »Wichtig war mir bei meiner Entscheidung auch, dass sich die beiden Vereine ähneln. In beiden Mannschaften gibt es viele heimische Spieler, die untereinander einen sehr starken Zusammenhalt haben«, sagt der 41-Jährige. Sein vorrangiges Ziel ist es nun, so schnell wie möglich Spieler und Umfeld kennenzulernen. Sein Saisonziel weicht nicht im Geringsten von dem seines Vorgängers ab. Der Klassenerhalt soll es sein und damit ein drittes Jahr in der Landesliga. Denn schon Neuschäfer meinte: »Für einen so kleinen Verein wie Westenholz ist jedes Jahr in der Landesliga ein großer Erfolg.«

Hierarchien im Team werden sich verschieben.

Peter Berhorst

Wie in den Vorjahren halten sich die personellen Änderungen in Grenzen. Dennoch stehen mit Jannik Welkener und Daniel Lienen zwei wichtige Spieler nicht mehr zur Verfügung. Und mit Philipp Spiekermann und Patrick »Franz« Kosfeld rückt viel Erfahrung in die Zweite. »Die meisten Spieler kannten bislang nur Wilfried. Jetzt geht vieles von Null los und Hierarchien im Team werden sich verschieben. Bleibt abzuwarten, welcher Spieler sich in der Vorbereitung in den Vordergrund spielen wird. Zurzeit ist neben Wilfried mein Co-Trainer Steffen Höber, der alle Spieler bestens kennt, mein wichtigster Ansprechpartner«, meint der neue Coach. Dabei ist seine Philosophie eine ganz einfache: »Wir wollen immer versuchen, ein Tor mehr zu schießen als unsere Gegner. Dabei spielt es für mich keine Rolle, ob wir 1:0 oder 4:3 gewinnen.« Aber es geht Berhorst nicht nur um spielerische Harmonie. »Mir ist es wichtig, dass es weiterhin einen sehr guten Zusammenhalt in der Mannschaft gibt. Fußball ist nicht alles und so sollten wir auch mal zusammensitzen und gemeinsam ein Bierchen trinken«, meint der Trainer, der in einer für ihn sehr ausgeglichenen Staffel neben den beiden Westfalenligaabsteigern die letztjährigen Aufsteiger FC Preußen Espelkamp und den FC Kaunitz als große Favoriten auf die Meisterschaft sieht.

Das Personalbuch

Abgänge: Jannik Welkener (Delbrücker SC), Daniel Lienen (Hövelhofer SV), Marcel Wecker (SC RW Verne), Philipp Spiekermann, Patrick Kosfeld (beide eigene 2. Mannschaft Zugänge: Mario Freise (Delbrücker SC), Philipp Tölle (SC Espeln), Marvin Grundmeier (SCW Liemke), Per Emilio Geiger (A-Junioren RW Mastholte), Jannik Klas, Bastian Voß, Niklas Vogt, Sören Hilgers, Maximilian Berkemeier (alle eigene A-Junioren) Torwart: Sascha Meerbecker, Marco Brink Abwehr: Mathias Berkemeier, Timo Höber, Finn Jürgensmeier, David Nübel, Simon Relard, Daniel Schledde, Hendrik Tölle, Marvin Grundmeier, Johannes Leinkenjost, Per Emilio Geiger, Bastian Voß Mittelfeld: Marius Franz, Patrick Kosfeld junior, Gianluca Parrotta, Dominik Riemer, Michael Schormann, Jascha David Vogt, Jannik Klas, Niklas Vogt, Maximilian Berkemeier, Sören Hilgers Angriff: Marcel Meiwes, Ahmed Ouardi, Robin Rolf, Mario Freise, Philipp Tölle Trainer: Peter Berhorst (1. Jahr) Saisonziel: Klassenerhalt

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