Mi., 14.08.2019

Fußball-Westfalenpokal: Westfalenligist Delbrücker SC zu Gast in Altenrheine Lange Reise und personelle Sorgen

Bei allen personellen Problemen und Fragezeichen ist der Delbrücker SC froh, dass Neuzugang Oliver Cylkowski (links) in der Westfalenpokal-Partie in Altenrheine definitiv zur Verfügung steht.

Bei allen personellen Problemen und Fragezeichen ist der Delbrücker SC froh, dass Neuzugang Oliver Cylkowski (links) in der Westfalenpokal-Partie in Altenrheine definitiv zur Verfügung steht. Foto: Agentur Klick

Delbrück (WB/MH). In der ersten Runde des Westfalenpokals muss der Westfalenligist Delbrücker SC am heutigen Mittwochabend um 19 Uhr beim Landesliga-Aufsteiger SC Altenrheine ran. Der DSC hat nicht nur wegen der langen Anreise kein Interesse an einer Pokalüberraschung.

Delbrück und Altenrheine trennen etwa 130 Kilometer, also rund 90 Minuten Fahrzeit, sollten die Straßen frei sein. »Logisch, dass wir bei dieser Tour nicht als Verlierer zurückkehren wollen«, so Detlev Dammeier.

Delbrücks Trainer ist sich aber natürlich auch über die Favoritenrolle seines Teams im Klaren. »Wir sind das klassenhöhere Team und wollen gewinnen, auch wenn Altenrheine eine ordentliche Truppe hat und sicher noch von einer gewissen Aufstiegseuphorie getragen wird«, sagt Dammeier.

Wer steht im Tor?

Diese Euphorie hat am Wochenende allerdings einen Dämpfer erfahren, denn Altenrheine hat seine erste Partie in der Landesliga beim SC Werne mit 1:2 verloren. Der DSC ist mit einem 1:1 daheim gegen den VfL Theesen zumindest mit einem Punkt in die Westfalenliga gestartet. Trainer Dammeier setzte dabei auf ein 4-3-3-System, in dem Malte Grashoff, Mattis Klomfaß und Daniel Schatz die Mittelfeldposition besetzten. Klomfaß tritt die Fahrt aus beruflichen Gründen allerdings nicht mit an. »Er ist nicht der einzige Ausfall am Mittwoch. Bei der langen Anfahrt passt es bei dem ein oder anderen beruflich halt nicht. Vielleicht schicken wir auch Spieler auf das Feld, die am Wochenende nicht gespielt haben. Mal sehen, wie der Kader aussieht«, meint Dammeier und lässt sich auch bei der Torhüterposition noch nicht in die Karten schauen. In der abgelaufenen Saison pausierte Stammkeeper Daryoush Hosseini im Pokal, was bedeuten würde, dass Marius Rahmann auflaufen könnte. Klar ist, dass neben Klomfaß auch Jan Paterok aus beruflichen Gründen fehlen wird. Patryk Plucinski (Rücken) und Max Teipel (Bänderdehnung) sind ebenso verletzt wie Lennard Rolf (Reha nach Bänderriss). Tobias Henksmeier ist mit Rückenproblemen fraglich.

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