Do., 15.08.2019

Fußball-Westfalenpokal: Westfalenligist Delbrücker SC gewinnt in Altenrheine Nervenstark in Runde zwei

Trainer Detlev Dammeier und Delbrück sind weiter und treffen nun auf Regionalligist Lotte.

Trainer Detlev Dammeier und Delbrück sind weiter und treffen nun auf Regionalligist Lotte. Foto: Agentur Klick

Delbrück (WB/MH). Der Delbrücker SC steht in der zweiten Runde des Westfalenpokals. Beim Landesligaaufsteiger SC Altenrheine brauchte der Westfalenligist allerdings das Elfmeterschießen und behielt mit 6:4 (1:1, 0:1) die Oberhand.

»Altenrheine hat eine gute, wuchtige Mannschaft, mit vielen großen Spielern in den eigenen Reihen. Es war offen«, sagte Detlev Dammeier. Delbrücker Trainer konnte nur auf 14 Feldspieler und Torwart Daryoush Hosseini zurückgreifen. Marius Rahmann, der als Stellvertreter vielleicht gespielt hätte, bliebt mit einer Zerrung zu Hause. Die Partie entwickelte sich munter, weil der Gastgeber mutig mitspielte. Einen ersten Schuss konnte Hosseini parieren (elfte Minute). Auf der Gegenseite scheiterte Matthias Halfmann mit einem Kopfball, der über die Querlatte flog (22.).

Drei Minuten vor der Halbzeit nahm das Spiel richtig Fahrt auf. Chris Naberbäumer köpfte einen Freistoß ungehindert zum 1:0 für den Außenseiter ein (42.). »Das haben wir schlecht verteidigt«, so Dammeier, dessen Team nach der Pause mit mehr Druck und einem sehenswerten Ausgleich aus der Kabine kam. Kapitän Daniel Austenfeld zog mit dem Außenrist aus 20 Metern ab und jagte den Ball zum 1:1 ins lange Eck (53.). »Gegen Mitte der zweiten Halbzeit wurde es ein offener Schlagabtausch. Beide Teams hatten Szenen, Altenrheine mehr Torabschlüsse«, sagte Dammeier. DSC-Torwart Hosseini war aber auf dem Posten (58./ 81.) beziehungsweise ein Mal flog der Ball knapp am Pfosten vorbei (67.). Delbrücks größte Chance vergab Jannik Welkener, der aus acht Metern an Torwart Alexander Noack scheiterte (80.).

Das Elfmeterschießen musste die Entscheidung bringen. Dort behielten mit Oliver Cylkowski, Daniel Austenfeld, Matthias Halfmann, Sebastian Walter und Niklas Huschen alle DSC-Spieler die Nerven. Bei Altenrheine traf ausgerechnet Torschütze Naberbäumer nur die Latte. In Runde zwei empfängt der DSC den Regionalligisten Sf Lotte. Gespielt werden muss bis zum 12. September.

DSC: Hosseini – Walter, Halfmann, Henksmeier, Austenfeld – Just (65. Welkener), Huschen, Schatz – Pinto (46. Dingerdissen), Cylkowski, Pataki (74. Assad).

Tore: 1:0 Naberbäumer (42.), 1:1 Austenfeld (53.); Elfmeter: Cylkowski, Walter, Austenfeld, Halfmann und Huschen

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