Di., 10.09.2019

Delbrücker SC empfängt in der zweiten Runde Regionalligist SF Lotte Der Favoritenschreck ist heiß

»Wir sind vorbereitet«: Delbrücks Trainer Detlev Dammeier gibt sich vor dem Westfalenpokalspiel gegen den Regionalligisten SF Lotte selbstbewusst.

»Wir sind vorbereitet«: Delbrücks Trainer Detlev Dammeier gibt sich vor dem Westfalenpokalspiel gegen den Regionalligisten SF Lotte selbstbewusst. Foto: Elmar Neumann

Delbrück (WB/MH). Die Rollen sind klar verteilt. Trotzdem träumt der Delbrücker SC von einer Pokalüberraschung, wenn am Mittwochabend in der zweiten Runde des Westfalenpokals das Heimspiel gegen den Regionalligisten Sportfreunde Lotte angepfiffen wird. Anstoß im Stadion am Laumeskamp ist um 19 Uhr.

»Lotte ist klarer Favorit. Trotzdem freuen wir uns darauf, dass wir uns in einem Pflichtspiel mit solch einem Gegner messen können. Im Pokal sind immer viele Dinge möglich für einen Außenseiter«, sagt Trainer Detlev Dammeier. Westfalenligaprimus Delbrück hat sich in der Vergangenheit im Pokal schon für das eine oder andere höherklassige Teams als hohe Hürde erwiesen. Im Februar 2016 schied der Regionalligist SC Verl in Delbrück mit einer 0:1-Niederlage aus. Im Oktober 2016 kam der damalige Drittligist SC Paderborn 07 nur mit viel Mühe durch ein 1:0 auf dem Laumeskamp weiter.

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Im Pokal sind immer viele Dinge möglich.

Detlev Dammeier

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Die Sportfreunde aus Lotte sind als Drittligaabsteiger eher holprig in die Saison gestartet. Mit drei Siegen und vier Niederlagen nehmen sie aktuell Tabellenplatz zehn ein. »Wir haben in dieser Saison noch kein Pflichtspiel verloren und gehen selbstbewusst in die Partie. Unsere Ausrichtung werden wir nicht verändern. Sicher werden wir Phasen überstehen müssen, in denen uns Lotte defensiv stark beschäftigen wird, aber darauf sind wir vorbereitet«, meint Detlev Dammeier.

Ein Elfmeterschießen hat er nicht üben lassen: »Ich vertraue dem Team da voll und ganz.« Im Tor wird Stammkeeper Daryoush Hosseini stehen. Lennard Rolf hat am Wochenende nach seinem Bänderriss wieder 60 Minuten in der U23 absolviert und ist eine Option. Gleiches gilt für David Assad. Es ist also alles angerichtet für einen schönen Fußballabend im Stadion am Laumeskamp. »Wenn jetzt noch viele Zuschauer kommen und für eine tolle Atmosphäre sorgen, ist alles gut«, sagt Dammeier.

Der Sohn des SCP-Managers Martin Przondziono spielt mit

Für den von Verletzungen gebeutelten Gegner wäre ein Weiterkommen und damit die Option auf die Hauptrunde wichtig. Grund ist die missliche finanzielle Lage am Lotter Kreuz. Die Kassen sind leer. Ende August war bekannt geworden, dass Lotte die Gehälter einiger Spieler nicht vollständig gezahlt haben soll. Zwar hat der Klub inzwischen versichert, dass alles geregelt sei, die Unruhe aber bleibt. Beim jüngsten 0:2 gegen Rot-Weiß Oberhausen stand im defensiven Mittelfeld Gianluca Przondziono (19) in der Startformation. Das ist der Filius des SCP-Managers Martin Przondziono.

Die Tageskasse am Stadion am Laumeskamp öffnet um 17.30 Uhr.

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