Mi., 11.09.2019

Pokal: Westfalenligist unterliegt Regionalligist SF Lotte mit 0:4 Delbrücker SC chancenlos

Zoltan Pataki (links) vergab bereits in der zweiten Minute die Führung für den Delbrücker SC. Am Ende siegte der Favorit aus Lotte klar mit 4:0.

Zoltan Pataki (links) vergab bereits in der zweiten Minute die Führung für den Delbrücker SC. Am Ende siegte der Favorit aus Lotte klar mit 4:0.

Von Peter Klute

Delbrück (WB). Fußball-Westfalenligist Delbrücker SC hat das Achtelfinale des Verbandspokals verpasst. Die Mannschaft von Trainer Detlev Dammeier verlor ihr Zweitrundenheimspiel am Mittwochabend gegen Regionalligist Sportfreunde Lotte mit 0:4 (0:1).

Die Partie vor 378 Zuschauern im Stadion Laumeskamp nahm im Dauerregen sofort Fahrt auf und die erste Gelegenheit hatten die unterklassigen Gastgeber. In der zweiten Minute war es Zoltan Pataki, der nach einem Fehler von Lottes Keeper Jhonny Peitzmeier über das Gehäuse schoss.

Doch dann wurde der Drittliga-Absteiger stärker. In der siebten und achten Minute war es Kevin Freiberger, der erst an DSC Schlussmann Darioush Hosseini scheiterte und dann den Ball per Direktabnahme neben den rechten Pfosten setzte. Nach einer Viertelstunde prüfte auf der Gegenseite Niklas Huschen den Lotter Schlussmann, der parierte.

Keine zwei Minuten danach schlug es dann aber beim Tabellenführer der sechsten Liga ein. ein. Alexander Langlitz lupfte einen Freistoß über die Delbrücker Mauer ins linke obere Eck. Ein toller Treffer, da hatte Hosseini nicht den Hauch einer Chance.

Fünf Minuten später hätte es fast schon die Vorentscheidung gegeben, als der aufgerückte Abwehrchef der Sportfreunde, Tim Möller, die Kugel nach einem Standard hauchdünn am linken Eck vorbeiköpfte. Hosseini wäre ein zweites Mal geschlagen gewesen. In der 25. Minute war das 0:2 erneut ganz nah, diesmal hielt Hosseini gegen Marcel Sobotta.

SCP-Manager Przondziono schaut seinem Sohn zu

Das 1:0 für die Gäste war mittlerweile klar verdient, eine höhere Führung lediglich eine Frage der Zeit. Und es ging weiter fast nur eine Richtung, mit Chancen im Minutentakt. In der 33. Minute hatte der Außenseiter doppeltes Glück, als Sobotta und Freiberger im Duett vergaben. In der 37. Minute traf Gianluca Przondziono vor den Augen seines Vaters Martin Przondziono (Manager des SC Paderborn) den Pfosten. Das längst überfällige zweite Tor für die Gäste wollte einfach nicht fallen. So war der Pausenstand aus Sicht der Hausherren sehr schmeichelhaft, eigentlich hätte dieses ungleiche Duell aufgrund der Fülle an Großchancen längst zu Gunsten der Gäste entschieden sein müssen.

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Bis zur Pause hat uns Lotte leben lassen.

Detlev Dammeier

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Der zweite Durchgang begann verhalten, bevor erneut ein ruhender Ball für deutliche Verhältnisse sorgte. Dabei wurde der Versuch von Erhan Yilmaz aus etwa 20 Metern unhaltbar abgefälscht (57.). Sobotta (67.) und Timo Brauer (72.) machten endgültig den Deckel drauf. Jetzt entsprach das Ergebnis den Kräfteverhältnissen. »Bis zur Pause hat uns Lotte leben lassen, am Ende ist es aufgrund des Klassenunterschieds ein normales Ergebnis. Uns hat der Mut gefehlt«, bilanzierte Dammeier. Delbrücker SC: Hosseini – Dingerdissen, Paterok, Henksmeier, Austenfeld – Klomfass (69. Pinto) – Huschen, Schatz (60. Teipel), Walter – Pataki (69. Just), Cylkowski (65. Welkener) Tore: 0:1 Langlitz (17.), 0:2 Yilmaz (57.), 0:3 Sobotta (67.), 0:4 Brauer (72.)

Kommentare

Couragierter Auftritt des DSC

Der Klassenunterschied war in der Tat unverkennbar. Besonders die Schnelligkeit mit der kombiniert wurde machte den Unterschied aus . Da sind halt den klassentieferen Gegnern Grenzen gesetzt. Das musste Lotte allerdings auch selbst gegen Rödinghausen und zuletzt Oberhausen erfahren, die beide eine Klasse besser waren. Der DSC hat für seine Verhältnisse dennoch couragiert gespielt. Die Zuschauer haben eine technisch durchaus ansehnliche Partie gesehen. Schade , dass das nicht mehr Zuschauer bei den Meisterschaftsspielen honorieren -

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