Mi., 15.01.2020

Badminton: Ostenländerin erreicht bei den „Westdeutschen“ das Viertelfinale Büser bucht das DM-Ticket

Karina Büser vom SC BW Ostenland hat sich auch in diesem Jahr wieder für die Deutschen Meisterschaften in Bielefeld qualifiziert.

Karina Büser vom SC BW Ostenland hat sich auch in diesem Jahr wieder für die Deutschen Meisterschaften in Bielefeld qualifiziert. Foto: Elmar Neumann

Hövelhof/Ostenland (WB). Bei den Westdeutschen Badminton-Meisterschaften in Refrath hat sich die Ostenländerin Karina Büser dank ihres Viertelfinaleinzugs abermals für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert, die Anfang Februar in der Bielefelder Seidensticker Halle ausgetragen werden.

Dank einer starken Leistung buchte die Stammkraft des Regionalliga-Kaders des SC Blau-Weiß wieder das DM-Ticket. Im Mixed konnte sie mit Hendrik Wiedemeier einen Erstrundensieg verbuchen, im Doppel mit Laura Weilberg (Köln) schied sie nach gutem Spiel in Runde eins gegen die späteren Halbfinalisten aus. Stark spielten auch die drei SCO-Vertreter im Herrendoppel auf: Sowohl Tim Hindera mit dem Ex-Ostenländer Fabian Disic (Fröndenberg) als auch Jan Santüns/Hendrik Wiedemeier drangen mit zwei Siegen ins Achtelfinale vor. Dort unterlagen sie jeweils in zwei Sätzen, wobei Santüns/Wiedemeier sich allerdings nur knapp mit 19:21/18:21 geschlagen geben mussten. Im Einzel schieden Tim Hindera und Mike Augustine Gnanagunaratnam in Runde eins aus. Immerhin bis in die zweite Runde schafften es Karim Krehemeier, Jan Santüns und Hendrik Wiedemeier.

Ligarivale BC Phönix Hövelhof war mit einem Trio vor Ort. Am erfolgreichsten präsentierte sich Melanie Gräßer, die im Mixed mit Vereinskollege Sven Falkenrich und im Doppel mit Jasmin Wu (1. BV Mülheim) an den Start ging. Falkenrich spielte im Doppel mit Niklas Kampmeier, der auch im Einzel mit von der Partie war.

Hövelhofs Melanie Gräßer weiß ebenfalls zu überzeugen

Gräßer/Wu mussten sich nach zwei souveränen Auftaktsiegen im Viertelfinale der Zweitligapaarung Diks/Molitor (STC BW Solingen) gutem Spiel mit 16:21, 16:21 geschlagen geben. „Wir konnten das hohe Tempo gut mitgehen, haben aber pro Satz drei einfache Fehler mehr gemacht als der Gegner“, resümierte Gräßer.

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Wir konnten das hohe Tempo gut mitgehen.

Melanie Gräßer

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Im Mixed unterlag die Paarung Falkenrich/Gräßer in Runde zwei Kock/Kreuzburg (Solingen/Mülheim) nach knappem Spielverlauf mit 23:25, 19:21. Ebenfalls dort Schluss war für das Duo Falkenrich/Kampmeier. Nach einem Auftaktsieg verlor die Paarung deutlich in zwei Sätzen. Noch etwas geschwächt nach überstandenem grippalen Infekt verlor Kampmeier im Einzel gleich sein erstes Match gegen Milan Bauer (DJK St. Tönis) mit 14:21, 21:18, 12:21. Da die direkte Qualifikation verpasst wurde, hoffen Gräßer und Kampmeier, mit anderen Partnern in ihren Doppeldisziplinen per Wildcard den Sprung zur DM zu schaffen.

 

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