Regionalliga-Schlusslicht Ostenland in Langenfeld und Mülheim gefordert
Die letzte Chance

Ostenland/Hövelhof (WB). Nein, Badminton-Regionalligist SC BW Ostenland kann am Ende des nun wartenden Doppelspieltags in keinem Fall rechnerisch abgestiegen sein. Aber: Im Lager des Tabellenletzten (3:13 Punkte) ist allen und jedem klar, dass in den beiden Duellen mit dem punktgleichen FC Langenfeld (Samstag, 19 Uhr) und dem davor platzierten 1. BV Mülheim III (8:8 Punkte/Sonntag, 13 Uhr) die Entscheidung darüber fällt, ob die Blau-Weißen im weiteren Kampf um den Klassenverbleib noch ein gewichtiges Wort mitreden dürfen oder sie sich doch sehr frühzeitig mit einem der beiden Abstiegsplätze abfinden müssen.

Samstag, 18.01.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 18.01.2020, 05:01 Uhr
Mike Augustine Gnanagunaratnam kämpft mit dem SC Blau-Weiß Ostenland an diesem Wochenende um die letzte Chance auf den Drittligaverbleib. Im Fall des Abstiegs bleibt aber auch er dem SCO erhalten. Foto: Elmar Neumann
Mike Augustine Gnanagunaratnam kämpft mit dem SC Blau-Weiß Ostenland an diesem Wochenende um die letzte Chance auf den Drittligaverbleib. Im Fall des Abstiegs bleibt aber auch er dem SCO erhalten. Foto: Elmar Neumann

„Wir treten ohne Druck, aber in dem Bewusstsein, dass es für uns um die letzte Chance geht, an“, sagt Trainer Dominik Ahlheit und blickt zunächst nur auf den Samstag. Gastgeber FC Langenfeld ist die einzige Mannschaft, die sich von Ostenland (5:3) hat besiegen lassen und dementsprechend sieht der Coach in dieser Partie auch den Schlüssel zum Verlassen des Kellers: „Wenn wir wirklich noch eine Chance haben wollen, ist ein Sieg über Langenfeld Pflicht.“ Gelänge dieser, träte der SC BW Ostenland knapp 15 Stunden später in Mülheim als Vorletzter an und könnte auf eine vorteilhafte Ausgangslage hoffen. „Es rechnet keiner mehr mit uns, aber wenn wir in Langenfeld gewinnen, erhöhen wir zugleich den Druck auf die Mülheimer, von denen doch jeder einen Erfolg über uns erwartet“, sagt Ahlheit. Während der in Langenfeld auf Nachwuchs-Ass Karim Krehemeier verzichten muss, ist der SCO am Sonntag in Mülheim komplett. Die größten Hoffnungen setzt der Trainer aber nicht in einen Einzelnen, sondern in das Kollektiv. „Wir sind ein Team, das über den Zusammenhalt kommt, das sehr gefestigt ist und das wollen wir auch an diesem Wochenende unter Beweis stellen.“

Wir sind ein Team, das über den Zusammenhalt kommt.

Dominik Ahlheit

Teamgeist, der sich nicht nur auf dem Feld, sondern ebenfalls im Stand der Personalplanungen widerspiegelt. Auch im Abstiegsfall haben Ahlheit und Sportwart Tim Fischbach bereits Gewissheit, dass die Mannschaft zusammenbleibt. „Abgesehen von Karim Krehemeier, den wir natürlich auch extrem gerne behalten würden, der aber sicherlich einige andere Angebote bekommen wird, haben uns alle Spielerinnen und Spieler ligaunabhängig ihr Ja-Wort gegeben. Das ist ein sehr erfreuliches Zeichen“, sagt Fischbach. Auch das Ziel ist für den Fall der Fälle schon gesetzt: „Wenn wir absteigen, wollen wir sofort wieder so weit oben wie möglich mitspielen und gerne noch einen zweiten Anlauf in der Regionalliga unternehmen“, sagt Fischbach, um dann allerdings direkt zu ergänzen: „Aber noch sind wir ja gar nicht abgestiegen“.

BC Phönix Hövelhof ist zweimal auf Revanche aus

Relativ sorgenfrei ist spätestens nach dem das Jahr 2019 beschließenden Derbysieg der BC Phönix Hövelhof (8:8) unterwegs. Dieser möchte sich im Heimspiel gegen den BC Hohenlimburg (Samstag, 18 Uhr, Mühlenschule) und in der Partie beim Gladbecker FC (Sonntag, 12 Uhr) jeweils für die Hinrundenniederlage revanchieren.

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