Volleyball-Drittligist DJK Delbrück soll am zweiten Spieltag in Lüneburg antreten
Ein Spielplan mit vielen Fragezeichen

Delbrück (WB/ma). Nach dem vorläufigen Spielplan kommt es in der 3. Volleyball-Liga West gleich am zweiten Spieltag zum Aufeinandertreffen der beiden vermeintlichen Top-Favoriten. Es stehen sich nämlich die beiden Erstplatzierten der abgebrochenen Saison gegenüber, wenn am dritten September-Wochenende die SVG Lüneburg II die DJK Delbrück empfängt.

Mittwoch, 27.05.2020, 04:00 Uhr aktualisiert: 27.05.2020, 05:00 Uhr
Auch bei der DJK Delbrück herrscht mit Blick auf die nächste Saison große Ungewissheit (von links): Vorsitzender Rudolf Fraune, Trainer Uli Kussin und Kapitän Johannes Grodde. Foto: Markus Schlotjunker
Auch bei der DJK Delbrück herrscht mit Blick auf die nächste Saison große Ungewissheit (von links): Vorsitzender Rudolf Fraune, Trainer Uli Kussin und Kapitän Johannes Grodde. Foto: Markus Schlotjunker

Die Lüneburger sind in den vergangenen Jahren jeweils Meister geworden, ohne das Aufstiegsrecht wahrzunehmen, die Delbrücker waren bis zum Abstieg 2019 elf Jahre lang ununterbrochen in der 2. Liga und wollen nächstes Jahr gerne dahin zurück. In der Spielzeit 2019/2020 unterlag die DJK zweimal deutlich mit 0:3 gegen die Niedersachsen. Damit sich das nicht wiederholt, muss die DJK also schon sehr früh in sehr guter Form sein. Aber auch das erste Saisonspiel wird nicht leicht, denn da treten die Delbrücker am 12. oder 13. September zuhause gegen den Aufsteiger TSV Giesen Grizzlys II an. Weitere Neulinge in der 3. Liga West sind im Übrigen die Rhein Sieg Volleys Much & Buisdorf sowie der VC 73 Freudenberg. Aber geht es in diesem Jahr überhaupt weiter? Kann im September eine neue Volleyball-Saison gestartet werden?

WVV wagt keine Vorhersage

Der WVV hat dazu auf seiner Homepage zuletzt Folgendes mitgeteilt: „Aktuell können wir nicht vorhersagen, ob der Spielbetrieb in allen Ligen sowie in der Jugend zu den vorgesehenen Terminen starten kann. Hinzu kommt die Frage, ob Zuschauer in den Hallen erlaubt sein werden. Der Spielausschuss wird in seinen Planungen allerdings auch Alternativszenarien berücksichtigen, um gegebenenfalls einen Plan B präsentieren zu können.“ Bei der DJK wird sich der 1. Vorsitzende Rudolf Fraune Anfang Juni mit Trainer Uli Kussin darüber austauschen. Viel planen kann man zurzeit nicht, zwei Eckpfeiler stehen aber bei den Delbrückern. Der Kader und die Finanzen. „Es wird uns wohl kein Spieler verlassen, zudem wollen wir ein, zwei Neue verpflichten“, sagt Fraune, der auch mitteilt, „dass wir uns wegen des Etats keine Sorgen zu machen brauchen.“

Aktuell ruht bei der DJK bis zum 31. Mai der Sportbetrieb, nur die Boule-Abteilung ist seit knapp zwei Wochen wieder aktiv.

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