Der Abwehrchef schießt den Delbrücker SC zum 2:1-Sieg gegen Hiltrup
Plucinski macht den Traumstart perfekt

Delbrück (WB/MH). Der Delbrücker SC ist perfekt in die Westfalenligasaison gestartet. Im zweiten Saisonspiel gab es durch einen 2:1 (1:1)-Heimerfolg über den TuS Hiltrup den zweiten Sieg. „Es war eine enge Partie, aber die Jungs haben sich durchgebissen und am Ende verdient gewonnen“, sagte Detlev Dammeier.

Montag, 14.09.2020, 02:00 Uhr
Delbrücks Mann des Tages lässt sich feiern: Patryk Plucinski erzielt beim 2:1-Sieg über Hiltrup die beiden Treffer des DSC. Foto: Mark Heinemann
Delbrücks Mann des Tages lässt sich feiern: Patryk Plucinski erzielt beim 2:1-Sieg über Hiltrup die beiden Treffer des DSC. Foto: Mark Heinemann

Gegen die von Delbrücks Trainer hoch eingestuften Gäste kam der DSC gut in die Partie. Von etwaiger Unsicherheit nach dem überraschenden Ausscheiden in der ersten Runde des Kreispokals in der vergangenen Woche – der Titelverteidiger hatte gegen den Landesligisten SV Heide Paderborn mit 1:2 verloren – war rein gar nichts zu spüren. Nach einer Ecke stand Abwehrchef Patryk Plucinski am langen Pfosten frei und traf zur 1:0-Führung (13. Minute). U19-Spieler Damian Artur Biniek vergab im Anschluss das zweite Tor, als er von der linken Seite knapp vorbeischoss (17.). Max Teipel passte wenig später von rechts auf Dustin Gräwe, doch auch sein Versuch flog vorbei (23.). Delbrück hatte Ball und Gegner im Griff, die Hiltruper kamen in der Offensive nicht zur Entfaltung. Bis zur 30. Minute. Eine Flanke flog in den Strafraum und Luca Marco de Angelis ließ den Ball im Duell mit Plucinski über seine Stirn streichen. Das Leder flog im hohen Bogen über DSC-Torwart Daryoush Hosseini hinweg zum 1:1-Ausgleich ins lange Eck. „Ein Tor völlig aus dem Nichts. Das klappt bei 20 Versuchen ein Mal und heute war leider der eine Tag dafür – hat er gut gemacht“, sagte Dammeier. Der DSC hatte nun einen leichten Bruch im Spiel, brachte das Ergebnis aber in die Halbzeitpause. „Wir haben uns einmal sammeln müssen, dann aber die passende Antwort gefunden“, sagte Dammeier.

Das Team will.

Detlev Dammeier

Der Gastgeber begann wieder forsch und nach einer Flanke von Justin Reineke von der rechten Seite sprang einem Hiltruper der Ball an den erhobenen Arm. Schiedsrichter Tristan Eppelt zeigte auf den Punkt und Plucinski verwandelte den Elfmeter zum 2:1 (53.). Danach folgte das, was Trainer Dammeier nach dem Abpfiff als „durchgebissen“ bezeichnete. Der DSC biss sich an dem Ergebnis und am Gegner fest und hielt diesen abgesehen von langen Bällen und Eckstößen größtenteils vom eigenen Kasten fern. „Es sind nicht alle bei 100 Prozent, ein paar Spieler sind angeschlagen. Aber das Team will und das ist in solchen Phasen wichtig, um da durchzukommen“, lobte Dammeier. So brannte am Ende nichts mehr an.

Delbrücker SC: Hosseini – Reineke, Plucinski, Henksmeier, Austenfeld – Dere, Gräwe, Just (46. Klomfaß) – Teipel (90.+1 Voß), Biniek (90.+3 Dingerdissen), Welkener (76. Holz).

Tore: 1:0 Plucinski (13.), 1:1 de Angelis (30.), 2:1 Plucinski (53. Elfmeter)

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