Sa., 17.08.2019

Landesliga: Hövelhof hat sechs Ausfälle. SuS Westenholzsieht sich mit SuS Bad Westernkotten auf Augenhöhe. HSV mit viel Respekt zu den Preußen

Björn Schmidt fährt mit Respekt nach Espelkamp. Für den HSV-Trainer sind die Preußen der Topfavorit für die Meisterschaft.

Björn Schmidt fährt mit Respekt nach Espelkamp. Für den HSV-Trainer sind die Preußen der Topfavorit für die Meisterschaft. Foto: Elmar Neumann

Westenholz/Hövelhof  (WB/it). Nach ihren Auftaktsiegen wollen die Fußball-Landesligisten Hövelhofer SV und SuS Westenholz am zweiten Spieltag nachlegen. In Espelkamp und Bad Westernkotten hängen die Trauben für die heimischen Clubs allerdings hoch.

SuS Bad Westernkotten – SuS Westenholz (So., 15 Uhr).

Nach dem überraschend deutlichen 4:1-Sieg über Aufsteiger Bruchmühlen ist der SuS auch in der Kurstadt alles andere als chancenlos. »Beide Teams werden sicher nicht in der Tabelle oben mitspielen. Schaut man sich die Platzierung in der Vorsaison an, so sind dies zwei Mannschaft auf Augenhöhe, die direkte Konkurrenten im Abstiegskampf sein könnten«, meint SuS-Trainer Peter Berhorst. Berhorst zeigte sich nach schwieriger Vorbereitung mit dem Auftakt sehr zufrieden und lobte seine Spieler. »Die Mannschaft hat gesehen, was möglich ist, wenn sie so, wie in den letzten 30 Minuten, mutig nach vorne spielt«, sagt der Coach.

Anders ist die Ausgangssituation des Gegners. SuS Bad Westernkotten hat das Auftaktspiel in Steinhagen mit 0:1 verloren. »Wenn wir nach zwei Spielen gegen einen unmittelbaren Konkurrenten sechs Punkte Vorsprung hätten, wäre das natürlich super. Dafür wird am Sonntag ein großer Kampf meiner Mannschaft von Nöten sein«, bereiten sich Trainer und Team auf 90 schwere Minuten vor. Bitter ist der Ausfall des dreifachen Torschützen vom ersten Spieltag Patrick Kosfeld. Er weilt wie David Jascha Vogt im Urlaub. Dagegen fallen Mario Freise, Simon Relard und David Nübel verletzungsbedingt aus.

Preußen Espelkamp – Hövelhofer SV (So., 15 Uhr).

Beinahe hätten sich die Hövelhofer im Auftaktspiel noch um die Früchte ihrer Arbeit gebracht, denn nach starker erster Hälfte wurde es in Durchgang zwei gegen den dann aufkommenden Aufsteiger noch eng. »Wir sind sehr froh, dass wir mit einem Dreier gestartet sind und fahren nun zum Topfavoriten auf die Meisterschaft«, zeigt sich HSV-Trainer Björn Schmidt als echter Fan der Preußen. Allein die große Anzahl an Spielern, die Regionalligaerfahrung mitbringen schafft Respekt. Dennoch sind die Preußen nicht unschlagbar, denn in der vergangenen Woche zog man in Bad Oeynhausen den Kürzeren. »Uns würde ein weiteres Erfolgserlebnis gerade gegen ein solches Spitzenteam viel Auftrieb geben. Dafür müssen wir gegen einen Gegner, der kaum mit langen Bällen spielt, die Räume eng machen, die Zweikämpfe suchen und sauber führen, sowie ihn mit schnellen Umschaltbewegungen überraschen«, so Schmidt. Der Coach muss in Espelkamp allerdings gleich auf mehrere Spieler verzichten. Willi Lemke ist nach einer Roten Karte in der zweiten Mannschaft gesperrt. Malte Müller, Ibrahim Kaba, Azad Dogan und Jan Henke laborieren an Verletzungen. Oliver Werner befindet sich im Urlaub.

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