Badminton: Hövelhof bezwingt Ostenland im ersten Derby der neuen Saison
6:2 – aber Phönix muss sich strecken

Hövelhof (WB). Nach den beiden äußerst intensiven Vergleichen im ersten gemeinsamen Regionalliga-Jahr (4:4 und 5:3 für Hövelhof) geht das erste Badminton-Derby in der neuen Saison ohne das ganz große Drama über die Bühne. Am Ende besiegt der gastgebende BC Phönix Hövelhof den SC BW Ostenland mit 6:2. Doch so einseitig, wie der Ausgang vermuten lässt, war auch dieses Duell nicht.

Montag, 23.09.2019, 18:00 Uhr
Der fliegende Hövelhofer: Niklas Kampmeier gewinnt mit Björn Six das wichtige zweite Herrendoppel und landet im Einzel einen souveränen 2:0-Erfolg. Foto: Elmar Neumann
Der fliegende Hövelhofer: Niklas Kampmeier gewinnt mit Björn Six das wichtige zweite Herrendoppel und landet im Einzel einen souveränen 2:0-Erfolg. Foto: Elmar Neumann

Der von vornherein favorisierte Sieger musste sich erneut strecken. Nach zweieinhalb Stunden waren beide Trainer darüber einig, welche Partie sich die Bezeichnung »Schlüsselspiel« verdient hatte: Dieser Titel ging ans zweite Herrendoppel.

Badminton-Derby: Hövelhof - Ostenland 6:2

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Hövelhofs neue serbische Topkombination mit Ilija Pavlovic und dem Derbydebütanten Andrija Doder sorgte vor 250 Fans mit einem 2:1-Erfolg gegen Tim Hindera und Hendrik Wiedemeier für die Führung, Ostenlands Damen Karina Büser und Sanne Schra setzten sich souverän gegen Stefanie Menne und Doreen Kortmann durch (2:0). Eingedenk der klaren Phönix-Vorteile in den Einzeln, ging’s für den Außenseiter in besagtem zweiten Herrendoppel schon fast um alles – und das »Schlüsselspiel« begann für die Gäste vielversprechend. Spielertrainer Dominik Ahlheit und Jan Santüns gewannen Satz Nummer eins mit 21:13 und gestalteten gegen Niklas Kampmeier und Björn Six auch den zweiten Durchgang eng. Aber sowohl dieser (21:19) als auch der einseitige dritte (21:11) gingen an die Hausherren. »Ostenland wird mit diesem Punkt gerechnet haben, aber zum Glück hat unsere Taktikumstellung nach dem ersten Satz gefruchtet. Das war wohl der vorentscheidende Schritt in Richtung Derbysieg«, sagte Hövelhofs Coach Martin Brameyer.

Das zweite Herrendoppel wird zum Hövelhofer Schlüssel

Den Ostenländern blieb nicht mehr, als darüber zu spekulieren, was möglich gewesen wäre. Zwei Doppel, das Mixed plus einen X-Faktor – so sah der Fahrplan zu einem Derbypunkt aus. Diesen X-Faktor gab es, personifiziert von Karina Büser, die das Dameneinzel gegen Hannah Schiwon völlig überraschend mit 12:21, 21:18 sowie 21:19 für sich entschied und mit ihrem Jubel deutlich zum Ausdruck brachte, was ihr dieses Erfolgserlebnis bedeutet. »Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals zuvor gegen Hannah gewonnen zu haben. Sie hatte bestimmt nicht ihren besten Tag, aber das kann mir ja egal sein«, sagte Büser. Es hätte 3:1 für Ostenland stehen können, aber es stand 2:2 und drei unumstrittene Herreneinzel später war mit dem Zwischenstand von 5:2 der Gewinner gefunden. Sowohl Ilija Pavlovic gegen Tim Hindera als auch Niklas Kampmeier gegen Hendrik Wiedemeier und Andrija Doder gegen Mike Gnanagunaratnam setzten sich mit 2:0 durch, bevor Sven Falkenrich und Hannah Schiwon im Mixed gegen Jan Santüns und Sanne Schra (21:19, 24:22) auf 6:2 stellten.

Am 15. Dezember steigt in Delbrück das Rückspiel

»Wir hatten einige Unsicherheiten in unserem Spiel. Umso zufriedener bin ich, dass wir trotzdem 6:2 gewonnen haben«, sagte Brameyer. Derweil trauerte Ahlheit, der auf den anwesenden, aber wegen eines zu kurzfristig geplatzten Turniereinsatzes gesperrten Karim Krehemeier verzichten musste, der verpassten Chance nach: »Schade, da war mehr drin. Aber wenn wir beide Herrendoppel verlieren, können wir hier kaum punkten.« Punktlos ist der SCO nach zwei Spieltagen Letzter, Phönix mit 2:2 Zählern Zweiter. Das Wiedersehen steigt am Sonntag, 15. Dezember (11 Uhr), in Delbrück. Auch dann könnte das zweite Herrendoppel wieder das Schlüsselspiel sein.

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