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Mi., 29.07.2015

Dirk Happe blickt im Interview auf seine fünfjährige Amtszeit als Sportdirektor der Baskets zurück »So etwas nimmt einen emotional mit«

Stets engagiert: Dirk Happe im Gespräch mit dem ehemaligen Baskets-Geschäftsführer Patrick Seidel und Co-Trainer Nikola Milosevic (von links). Nach fünfjähriger Amtszeit hört Happe als Sportdirektor der Baskets auf.

Stets engagiert: Dirk Happe im Gespräch mit dem ehemaligen Baskets-Geschäftsführer Patrick Seidel und Co-Trainer Nikola Milosevic (von links). Nach fünfjähriger Amtszeit hört Happe als Sportdirektor der Baskets auf. Foto: Elmar Neumann

Paderborn (WB). Als Spieler der Paderborn Baskets stieg Dirk Happe 1984 in die 2. und 1994 in die 1. Liga auf. Später war er Trainer in der Jugend, der zweiten und interimsweise der Profi-Mannschaft. Nun hört der 49-Jährige als Baskets-Sportdirektor auf. Im Interview mit Matthias Wippermann blickt Happe auf seine fünfjährige Amtszeit zurück.

Herr Happe, wann und wie ist die Entscheidung gereift, den Posten als Sportdirektor abzugeben?
Dirk Happe: Das ist nicht von heute auf morgen geschehen, das war ein langer Prozess. Natürlich spielte eine Rolle, dass auch in der zurückliegenden Saison aufgrund der Spielwertung der Partie gegen Chemnitz, des Zwangsabstiegs und des Berufungsverfahrens wieder das Thema Klassenerhalt anstand. Es hat sich mir nicht erschlossen, dass uns diese Problematik das Leben so schwer gemacht hat und ich habe mich sehr über diese ganzen Prozesse geärgert. Das Thema Abstiegskampf ist immer wieder zermürbend. So etwas nimmt einen ja auch emotional mit und ich habe das Gefühl gehabt, dass ich eine Pause brauche.

Was sprach genau für diesen Zeitpunkt?
Happe: Mir war wichtig, dass ich den Zeitpunkt selbst bestimmen und dass ich etwas Gutes hinterlassen kann. Mit dem Klassenerhalt haben wir die wichtigste Voraussetzung geschaffen. Zudem ist die wirtschaftliche Situation mittlerweile entspannter als vor drei Jahren.

Außerdem dürfte es ein Vorteil sein, dass der komplette Kader für die kommende Zweitliga-Saison schon feststeht. Wie sehen Sie die Mannschaft aufgestellt?
Happe: Das ist natürlich gut für die gesamte Planung. Uns kam entgegen, dass zwei der neuen ausländischen Spieler von einem Agenten kommen. Wir haben das Gefühl, dass es gute Spieler sind und es geschafft, einige Nachwuchsspieler wie Luis Figge zu halten. Paul Albrecht hätten wir gerne behalten und wir sind auch davon ausgegangen, dass Moritz Hübner bleibt. Wir hatten für ihn auf Position neun einen festen Platz in der Rotation vorgesehen. Durch Alan Boger haben wir da aber eine gute Kompensation gefunden und mit Phillip Daubner und Dominik Wolf zwei weitere junge Spieler dazugewonnen.

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Mittwochsausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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