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So., 18.09.2016

Wirths, van der Heijden und van Rossum feiern ihre Europapokal-Premiere Debütantenball

Dieses PSC-Trio feiert Europapokal-Premiere (von links): Milou van der Heijden, Lucas Wirths und Christine van Rossum.

Dieses PSC-Trio feiert Europapokal-Premiere (von links): Milou van der Heijden, Lucas Wirths und Christine van Rossum. Foto: Wippermann

Von Matthias Wippermann

Pontefract(WB). Dreifache Europapokal-Premiere im Paderborner Squash Club: Lucas Wirths, Miliu van der Heijden und Christine van Rossum spielen erstmals bei den European Club Championships.

Wirths kam durch seine Mutter Suzan, eine ehemalige Bundesligaspielerin, zum Squash. Nationaltrainer Oliver Pettke empfahl dem gebürtigen Troisdorfer, zum PSC zu wechseln. »Er meinte, dass ich dort die besten Möglichkeiten hätte, mich weiterzuentwickeln«, berichtet Wirths. Gesagt, getan. Zunächst wohnte Wirths 2013 für ein halbes Jahr im Paderborner Sportinternat, bevor es ihn dann zum Fachabitur zurück nach Bonn verschlug. In dieser Zeit pendelte er für die Bundesligaeinsätze hin und her. Das hat nun ein Ende, denn der 19-Jährige beginnt in Paderborn ein Studium (International Business Studies) an der Fachhochschule der Wirtschaft und hat auch schon eine Bleibe im Studentenwohnheim. International war er in diesem Jahr schon bei der Mannschafts-Europameisterschaft in Polen im Einsatz. Doch mit dem Paderborner Squash Club ist er erstmals im Ausland unterwegs. »Es ist cool, mit den Jungs hier zu sein. Ich bin Teil des Teams und habe die große Chance, den Europapokaltitel zu gewinnen«, sagt der Achtplatzierte der Deutschen Rangliste. Bis zum Ende des Jahres sollen sich die guten Rahmenbedingungen beim PSC bezahlt gemacht haben – dann nämlich möchte Wirths in den Top Fünf sein.

Dank Squash lernte van Rossum 2007 auf einem Ranglistenturnier ihren Freund Friedel Scheel (Kapitän der zweiten PSC-Mannschaft) kennen. Der Liebe wegen zog die gebürtige Wuppertalerin dann 2011 nach Paderborn, wo sie 2014 ihr Masterstudium der Betriebswirtschaftslehre abschloss. Die 28-Jährige spielte im Mai erstmals bei der Bundesliga-Endrunde und jetzt bei den ECC. »Das ist nochmal ein ganz anderes Gefühl Ich kannte viele Spieler nur vom PSA-Internet-TV. Jetzt bin ich selbst Teil der ECC«, freut sich van Rossum.

Mit Squash aufgewachsen

Mit Squash aufgewachsen ist die Niederländerin van der Heijden. Ihr Vater war Trainer der holländischen Nationalmannschaft und betreibt mit ihrer Mutter zwei Squashclubs in den Niederlanden. Vor zwei Jahren sprach PSC-Spielerin Sina Wall sie an und ermunterte sie, nach Paderborn zu wechseln. »Sie sagte nur Gutes über den PSC. Das hat sich alles bewahrheitet. Hier sind alle mit Leidenschaft und Professionalität dabei«, sagt die 25-Jährige. Ein Unterschied zu den Turnieren der Professional Squash Association (PSA) und dem Europapokal hat sie auch schon ausgemacht. »Bei der PSA-Tour spielst du für dich alleine, bei den ECC im Team. Ich freue mich sehr, dass ich Teil der Damenmannschaft des PSC bin.« Momentan belegt van der Heijden in der Weltrangliste Platz 40, am Ende der Saison will sie unter den besten 30 sein.

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