Mo., 01.10.2018

Tennis: TuS Sennelager spielt in der 1. Bundesliga Das Ja zum siebten Aufstieg

Ein Prosit auf die doppelte Nummer eins: Die Herren des Zweitligameisters TuS Sennelager, im Bild Dragos Dima, spielen im kommenden Jahr als erster Verein aus dem Kreis Paderborn und als Nummer eins aus Ostwestfalen in der 1. Tennis-Bundesliga.

Ein Prosit auf die doppelte Nummer eins: Die Herren des Zweitligameisters TuS Sennelager, im Bild Dragos Dima, spielen im kommenden Jahr als erster Verein aus dem Kreis Paderborn und als Nummer eins aus Ostwestfalen in der 1. Tennis-Bundesliga. Foto: Agentur Klick

Sennelager (WB/AK). Squash, Baseball, Schießsport – und künftig erstmals auch Tennis: Das Herrenteam des TuS Sennelager wird 2019 zusammen neben dem Paderborner Squash Club, den Untouchables und dem SSV Elsen der vierte aktuelle Paderborner Erstligist sein.  Fristgerecht zum Sonntag, 30. September, gaben die Verantwortlichen beim Deutschen Tennisbund ihre Meldung zur Teilnahme am Spielbetrieb ab.

Gleich in zweierlei Hinsicht – einmal in positiver und einmal in negativer – lösen die Herren des TuS Sennelager durch ihren Einzug in die Beletage des deutschen Mannschafts-Tennissports den TC Blau-Weiß Halle ab. Zunächst als Rekordhalter mit den meisten Aufstiegen in Serie: Halle spielte nach zuvor sechs Aufstiegen 1994 erstmals in der 1. Bundesliga. Sennelager übertrifft das Kunststück nun mit sieben Aufstiegen. Im kommenden Jahr wird es ein Ostwestfalenderby in Liga eins zwischen Sennelager und Halle allerdings nicht geben. Denn nach dem überraschenden Rückzug von Halle in die drittklassige Regionalliga löst der TuS den TC Blau-Weiß zugleich als einziger Erstligist aus der Region ab.

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Wir können momentan nicht sagen, wo wir spielen.

Marc Renner

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»Wir haben den Aufstieg angenommen und werden im kommenden Jahr in Liga eins antreten«, teilte Teammanager Marc Renner mit. Auf welcher Anlage in Paderborn oder Umgebung die Partien ausgetragen werden, sei indes noch offen. »Wir können momentan nicht sagen, wo wir spielen, da einige Punkte, wie beispielsweise das Schnüren des Sponsorenpakets, noch geklärt werden müssen«, sagt Renner zum Stand der Gespräche und Verhandlungen in den vergangenen Tagen und Wochen. Bis Mitte Oktober solle jedoch in allen relevanten Punkten Einigung erzielt werden. Der Rückzug von Halle stelle den TuS obendrein vor eine zusätzliche logistische Herausforderung. »Ohne den TC Blau-Weiß in der ersten Liga hoffen wir auf mehr Zuschauer bei unseren Heimspielen und müssen daher womöglich mehr Zuschauerkapazitäten vorhalten, als ursprünglich angedacht«, erläutert Renner.

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Das ist eine Riesenchance für den Paderborner Tennissport.

Marius Kur

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Trainer Marius Kur freut sich über die »Riesenchance für den Paderborner Tennissport«. Für den Verein und die Spieler sei es der »Lohn für die in den vergangenen Jahren geleistete Arbeit. Es macht uns happy und stolz, mit den im Vergleich zu den anderen Vereinen in den Ligen immer wieder kleinsten Etats das geschafft zu haben.« Laut Kur wird der größte Teil des erfolgreichen Meisterteams dieses Sommers im kommenden Jahr auch in Liga eins für den TuS aufschlagen und versuchen, den anvisierten Ligaverbleib zu realisieren.

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