Mi., 13.02.2019

Zwei Westfalentitel für die 800-Meter-Spezialistin des LC Paderborn Hanich ragt heraus

Lina Hanich läuft bei den Westfälischen Meisterschaften in Bielefeld im Trikot des LC Paderborn über 400 und 800 Meter zum Sieg.

Lina Hanich läuft bei den Westfälischen Meisterschaften in Bielefeld im Trikot des LC Paderborn über 400 und 800 Meter zum Sieg. Foto: Thomas Finke

Paderborn  (WB). Bei den Westfälischen Meisterschaften der U20 in der Bielefelder Seidensticker-Halle überzeugten vor allem die laufstarken Mädels des LC Paderborn auf ganzer Linie – allen voran Lina Hanich mit zwei Titeln.

Den ersten von zwei Siegen heimste Lina Hanich als 800-Meter-Spezialistin im 400-Meter-Rennen der weiblichen U20 in 58,30 Sekunden ein. Sie nutzte die zwei Runden als Vorbelastung für die sich noch anschließende Paradedisziplin 800 Meter. Auch hier wusste sie ein weiteres Mal vollends zu überzeugen und setzte sich mit knapp sechs Sekunden Vorsprung in 2:15,91 Minuten gegen die Konkurrenz durch. Mit diesen Zeiten könnte Hanich auch einen Doppelstart bei den Deutschen Meisterschaften der U20 in Sindelfingen (23. und 24. Februar) in Erwägung ziehen. Zweite wurde Vereinskameradin Kea Wagemann in 2:21,02 Minuten. Stark präsentierten sich die LC-Mädels ebenfalls über die 1500 Meter. Kiara Nahen überzeugte in starker Manier und positionierte sich mit klaren Abstand auf Rang eins (4:51,31 Minuten). Mit dieser Zeit bestätigt auch sie die DM-Norm für Sindelfingen. Hinter Nahen überzeugten zudem Charlotte Esken auf Rang drei (5:04,36) sowie Edda Helene Reis (5:05,00) auf Rang vier. Auf dem achten Platz überlief Malin Bokel (5:17,50) die Ziellinie.

Frenzel schrammt am Kugelstoß-Gold vorbei

Filip Frenzel schrammte im Kugelstoßen nur knapp am Titelgewinn vorbei. Der erstplatzierte Aaron Thieß von der LG Bünde/Löhne und er waren mit gestoßenen 13,17 Metern gleichauf, so dass der zweitweiteste Versuch die Entscheidung brachte. Hier hatte Thieß dann mit 13,16 Metern die Nase vorn. Für Frenzel bedeutete die Weite jedoch Silber und Bestweite unter dem Hallendach.

Im Vorlauf über 60 Meter zeigte Franziska Keuper erneut an engagiertes Rennen, welches sie in 7,81 Sekunden über die Ziellinie brachte. Mit dieser Zeit blieb sie nur eine Hundertstel über ihrer Bestzeit und bestätigte ebenfalls noch einmal die Norm für Sindelfingen. Im Finallauf reichte es dann in 7,94 Sekunden nur für Platz sechs. Auf Rang acht landete Anna Semler in 8,02 Sekunden. Über die 60 Meter Hürden hatte Luzie Probst allen Grund zur Freude. Sie unterbot im Vorlauf das erste Mal die 10-Sekunden-Marke (9,84 Sekunden) und konnte sich im Endlauf sogar noch einmal steigern. Mit 9,78 Sekunden wurde sie hier Achte. Rang sieben gab es für Nicole Rodehutscord über die 200-Meter-Strecke in 26,27 Sekunden.

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