Mi., 27.02.2019

800-Meter-Spezialistin belegt bei der Jugend-DM den siebten Platz Lina Hanich schafft es in den Endlauf

Überzeugender Auftritt: Lina Hanich (884) läuft im 800-Meter-Finale der Jugend-DM auf den siebten Platz.

Überzeugender Auftritt: Lina Hanich (884) läuft im 800-Meter-Finale der Jugend-DM auf den siebten Platz. Foto: Wolfgang Birkenstock

Paderborn (WB). Die 800-Meter-Spezialistin Lina Hanich war in diesem Jahr die einzige Vertreterin des LC Paderborn, die es bei den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Sindelfingen in ein Finale geschafft hat. Sie belegte in ihrer Lieblingsdisziplin Rang sieben. Zudem gab es zweimal Platz zwölf für die jungen LCerinnen.

Mit dem dritten Platz im schnellsten Vorlauf sicherte sich Hanich das Ticket für den Endlauf. Am Ende des Rennens gab es den siebten Platz in 2:16,60 Minuten. »Lina hat sich lange taktisch gut positioniert. Leider ist ihr am Ende die Kraft ausgegangen«, sagte ihr Trainer Tim Rabe und fügte hinzu: »Lina hat im Winter sehr hart und stark trainiert und gute Leistungen im Training und Wettkampf gezeigt. In den letzten zwei Wochen vor der DM hatten wir aber etwas Probleme, was sich bis zum Wochenende gezogen hat. Jetzt gilt es, ihre gute Basis aus dem Winter für den Sommer zu nutzen, um auch draußen voll anzugreifen.«

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Leider ist Lina am Ende die Kraft ausgegangen.

Tim Rabe

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Hanichs Trainingskameradin Kiara Nahen wurde in dem erwartet schwierigen Rennen über 3000 Meter in 10:45,01 Minuten Zwölfte. Sie konnte nach einer Tempoverschärfung der Spitze nicht mehr mitgehen und war über weite Strecken auf sich allein gestellt. Nahen wird das Rennen als gute Erfahrung verbuchen und konzentriert sich jetzt auf die bereits in zwei Wochen anstehende Cross-DM mit der U18-Mannschaft.

Ebenfalls Rang zwölf gab es für die 4x200-Meter-Staffel mit Franziska Keuper, Vanessa Golownitsch, Nicole Rodehutscord und Elisa Rustemeier. Die vier Nachwuchs-Sprinterinnen gaben alles und liefen in 1:43,91 Minuten zu einer neuen Bestzeit. »Der zwölfte Platz ist ein super Ergebnis für die Mädchen«, war Trainerin Kathi Panitz begeistert.

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Elisa musste fast 20 Minuten warten, da war die Luft raus.

Kathi Panitz

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Über 200 Meter gab es im Zeitplan eine erhebliche Verzögerung. »Elisa Rustemeier musste im ersten Lauf fast 20 Minuten auf der Bahn warten, danach ist die Luft natürlich raus«, sagte Panitz. Auch über die 60-Meter-Distanz konnten die Jungsprinter­innen des LC noch nicht ganz zeigen, was sie drauf haben. Franziska Keuper blieb mit 7,92 Sekunden über 60 Meter deutlich unter ihren Erwartungen »Meine Fußverletzung hat mich gehindert, alles zu geben, dazu kam noch eine Erkältung«, sagte die Schülerin. Zudem war Anna Semler über die 60 Meter dabei. Auch sie schied mit 8,05 Sekunden bereits im Vorlauf aus.

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