Do., 21.03.2019

Squash: Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Paderborner SC und Sportwerk Hamburg Ausverkauft

Zeit zur Revanche: Im Hinspiel in Hamburg musste sich Lennart Osthoff dem ehemaligen Paderborner Felix Auer mit 0:3 geschlagen geben. Das Wiedersehen will Osthoff für sich entscheiden, auch wenn Auer bislang all seine 15 Partien in dieser Saison gewonnen hat.

Zeit zur Revanche: Im Hinspiel in Hamburg musste sich Lennart Osthoff dem ehemaligen Paderborner Felix Auer mit 0:3 geschlagen geben. Das Wiedersehen will Osthoff für sich entscheiden, auch wenn Auer bislang all seine 15 Partien in dieser Saison gewonnen hat. Foto: Henning Angerer

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Obwohl die tabellarische Situation vor diesem finalen Doppelspieltag geklärt sein dürfte, könnte das Interesse am Gipfeltreffen der 1. Bundesliga Nord zwischen dem Spitzenreiter Paderborner Squash Club und dem Tabellenzweiten Sportwerk Hamburg kaum größer sein. Schon Tage vor dem ersten Aufschlag am Freitagabend (19 Uhr) auf dem Centercourt im Ahorn-Squash vermelden die PSC-Verantwortlichen: ausverkauft. Bis zu 150 Zuschauer werden auf, neben und hinter der Tribüne eng zusammenrücken. »Die Nachfrage ist riesig. Wenn wir einen Glascourt hätten, hätten wir 600 bis 800 Karten verkaufen können, aber auch so wird das ein sehr stimmungsvoller Rahmen«, sagt Präsident Andreas Preising.

DM-Endrunde am 17./18. Mai in Hamburg

Das Hinspiel entschieden die unbesiegten Paderborner mit 3:1 (9:7) für sich. Vor dem Wiedersehen stehen beide Teams als Teilnehmer der DM-Endrunde, die am 17. und 18. Mai in Hamburg ausgetragen wird, fest. Platz eins in der Bundesliga Nord ist dem PSC wohl nur noch in der Theorie zu nehmen. Der 14-malige Meister hat vor den zwei abschließenden Auftritten vier Punkte mehr auf dem Konto als die Nordlichter. Unabhängig vom Ausgang des Topspiels könnten die Gastgeber am Samstag (14 Uhr) mit einem Sieg im weiteren Heimspiel gegen den Ligavierten Airport Squash aus Berlin den Nord-Titel perfekt machen. Als Erster bekäme es der PSC am 17. Mai (14 Uhr) im ersten Halbfinale mit dem Süd-Zweiten SI Stuttgart zu tun. Im Anschluss träfe Süd-Meister Black & White Worms auf die gastgebende Nummer zwei des Nordens.

Mit Rösner, Kandra und Simpson

So geht es im direkten Duell mit dem möglichen Finalgegner vor allem ums Prestige und darum, die außergewöhnlich vielen Fans bestens zu unterhalten. An der Aufstellung der Paderborner wird bestimmt nichts scheitern. Mit dem Weltranglistenfünften Simon Rösner, dem Weltranglisten-16. Raphael Kandra, dem Engländer Chris Simpson (WRL 39) und Lennart Osthoff bietet der Abonnement-Meister eine Formation auf, die den Court als Favorit betreten wird, zumal die Hamburger nicht mit dem Weltranglistendritten und Vizeweltmeister Tarek Momen (ÄGY) antreten. »Wenn die Jungs gesund bleiben, sollten wir sehr gute Chancen auf einen erneuten Sieg haben«, sagt Preising.

Neben Rudi Rohrmüller, zuletzt im Viertelfinale der Einzel-DM von Kandra mit 3:0 besiegt, und dem in dieser Saison noch ungeschlagenen Ex-Paderborner Felix Auer (15 Spiele, 15 Siege) reisen die Tschechen Martin Svec (WRL 111) und Daniel Mekbib (WRL 112) mit von der Elbe an die Pader. Auer und Mekbib waren auch in der Hinrunde mit von der Partie. Mekbib hatte Kandra zu einem 3:1-Erfolg gratulieren müssen, Auer war mit einem 3:0 gegen Osthoff der einzige Hamburger Sieg gelungen. »Damals hatte Lennart keine echte Chance, aber jetzt ist er wieder gut im Training und wer weiß – vielleicht gelingt es ihm mit dem Heimvorteil im Rücken, der Erste zu sein, der Felix in dieser Saison schlägt«, sagt Preising.

Sportdeutschland.TV überträgt live

Gleich die erste Begegnung des Abends verspricht reichlich Spannung, aber nicht nur deshalb lohnt es sich, früh vor Ort zu sein. Vor dem ersten Ballwechsel gibt es von 18.45 Uhr an Live-Musik von Manuel Hahn. Anschließend geben die Teams im Lightpower-Centercourt den Ton an, doch auch jenen, die sich vergeblich um eine Karte für den Squashgipfel bemüht haben, kann geholfen werden: Sportdeutschland.TV überträgt erstmals live aus Paderborn.

Die Erste spielt um Platz eins, die Reserve des PSC benötigt noch jeden Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Am Samstag tritt die Mannschaft von Kapitän Friedel Scheel beim Ligadritten in Bremen an, am Sonntag (jeweils 14 Uhr) gastiert der Vorletzte im entscheidenden Duell beim punktgleichen Drittletzten Eschweiler.

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