Mo., 25.03.2019

PSC nach Siegen gegen Hamburg und Berlin souveräner Nord-Meister Osthoff knackt Auers Serie

Lennart Osthoff (rechts) lässt sich vom ehemaligen Paderborner Felix Auer zum Sieg gratulieren. Der 31-Jährige fügt dem Hamburger nach zuvor 15 Erfolgen in 15 Spielen die erste Saisonniederlage zu.

Lennart Osthoff (rechts) lässt sich vom ehemaligen Paderborner Felix Auer zum Sieg gratulieren. Der 31-Jährige fügt dem Hamburger nach zuvor 15 Erfolgen in 15 Spielen die erste Saisonniederlage zu. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Lennart Osthoff hat im Trikot des Paderborner Squash Clubs schon jede Menge gewonnen. Einen Erfolg gegen einen Spieler, der bis dahin in der Saison 15 von 15 Partien für sich entschieden hatte, nimmt der 31-Jährige aber noch immer besonders gerne mit. So geschehen im Nord-Gipfel der 1. Bundesliga zwischen Spitzenreiter PSC und dem Ligazweiten Sportwerk Hamburg.

 Im Hinspiel hatte sich Osthoff dem Ex-Paderborner Felix Auer mit 0:3 geschlagen geben müssen, bei der Neuauflage im mit 150 Zuschauern ausverkauften Ahorn-Squash gelang eine eindrucksvolle Revanche. Osthoff setzte sich nach 0:1-Rückstand mit 3:1 durch und legte den Grundstein für den 3:1-Gesamterfolg der Gastgeber, mit dem sie den souveränen Sieg in der Nordstaffel vorzeitig perfekt machten. »Nach dem 0:3 in Hamburg hatte ich noch jede Menge gutzumachen. Vor dem Spiel damals war ich allerdings relativ lange krank gewesen und auch mit dem Glascourt dort hatte ich so meine Probleme. Aber umso glücklicher bin ich, dass ich mich jetzt vor dieser tollen Kulisse von einer viel besseren Seite zeigen konnte. Das hat richtig viel Spaß gemacht«, sagte Osthoff.

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Das hat richtig viel Spaß gemacht.

Lennart Osthoff

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Der führte die deutliche Leistungssteigerung auch darauf zurück, dass er zuletzt mehrere Trainingseinheiten mit den beiden Weltklasse-Akteuren Simon Rösner und Raphael Kandra hatte absolvieren können: »Das merke ich sofort. Das ist ein riesiger Unterschied. Du musst gegen die Jungs viel präziser spielen, um irgendwie bestehen zu können.« Während Rösner und Kandra voll auf die Karte Squash gesetzt haben, ist Osthoff nach absolviertem Masterstudiengang der Wirtschaftsinformatik kurz davor, seine Doktorarbeit abzugeben. Der Promotion soll sich dann unter der Überschrift »Digitalisierung von Geschäftsprozessen« der Schritt in die Selbstständigkeit anschließen. Für weitere Deutsche Meistertitel mit dem PSC-Team muss aber genügend Zeit bleiben.

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Langweilig wird das nie.

Lennart Osthoff

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Nach dem Sieg gegen Hamburg und dem die Hauptrunde beschließenden 4:0 gegen Airport Squash Berlin hat sich der 14-malige Champion mit 53 von 54 möglichen Punkten für das Halbfinale qualifiziert. Da wartet am Freitag, 17. Mai (14 Uhr), bei der Endrunde in Hamburg der Süd-Zweite SI Stuttgart. Im zweiten Halbfinale treffen Worms und Hamburg aufeinander. »Auch wenn wir schon so oft Deutscher Meister geworden sind – langweilig wird das nie. Wir stecken da so viel Training rein und wollen uns dafür auch in diesem Jahr belohnen«, sagt Osthoff.

PSC-Reserve beendet die Saison auf einem Abstiegsplatz

Weniger groß ist die Begeisterung bei der Reserve. Die siegte am Samstag überraschend mit 4:0 beim mit den drei Ex-Paderbornern Hendrik Vössing (24), Edgar Schneider (45) und Luis Das Neves (50) angetretenen Bremer SC, musste sich Eschweiler aber mit 1:3 geschlagen geben. Die Niederlage ist eigentlich gleichbedeutend mit dem Abstieg. Doch noch ist offen, ob Eschweiler für die kommende Saison melden möchte und wo die PSC-Verantwortlichen die ideale Liga für die Reserve sehen.

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