Squash: Geschäftsführerin Anna Wedegärtner und Vorgänger Norman Farthing
Seite an Seite

Hamburg (WB). Für sie ist es die Premiere, für ihn die x-te Bundesliga-Endrunde. Anna Wedegärtner, seit Jahresbeginn Geschäftsführerin des Paderborner Squash Clubs, und ihr Vorgänger Norman Farthing arbeiten bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften in Hamburg Seite an Seite.

Samstag, 18.05.2019, 12:53 Uhr aktualisiert: 18.05.2019, 12:56 Uhr
Vorgänger und Nachfolgerin: Norman Farthing und PSC-Geschäftsführerin Anna Wedegärtner bei der Endrunde. Foto: Matthias Wippermann
Vorgänger und Nachfolgerin: Norman Farthing und PSC-Geschäftsführerin Anna Wedegärtner bei der Endrunde. Foto: Matthias Wippermann

Der 72-jährige Farthing schließt damit die Saison wie im Vorfeld kommuniziert als Teamchef ab. »Es ist ein super Miteinander mit Norman. Er kennt das Squash-Umfeld, die Funktionäre und Spieler. Ich kann hier eine Menge mitnehmen«, sagt Anna Wedegärtner.

In die Aufgaben als Geschäftsführerin hat sich die 31-Jährige gut eingearbeitet. Der Verein hat es ihr leicht gemacht. »Der PSC ist sehr professionell. Was Norman und Andreas (Präsident Andreas Preising, Anm. der Redaktion) aufgebaut haben, ist fantastisch. Ich hätte nie gedacht, dass ein Squashverein so aufgestellt ist«, sagt sie.

Anna Wedegärtner: »Den Club moderner gestaltem«

Wedegärtner hat klare Vorstellungen, wie sie den Verein trotzdem weiter entwickeln kann. »Wir wollen zeitgemäßer werden und den Club moderner gestalten. Ein Stichwort ist da natürlich Social Media. Damit habe ich schon bei meinen früheren Tätigkeiten zu tun gehabt – sei es als Leiterin Externe Kommunikation des Deutschen Golfverbandes oder Pressesprecherin der Deutschen Volleyball-Bundesliga. Ich habe ein Herz für den Sport, egal wie groß der Ball ist«, sagt die Tochter des in OWL bekannten, ehemaligen Fußballtrainers Didi Wedegärtner und fügt hinzu: »Natürlich hat Norman große Fußstapfen hinterlassen. Aber ich habe andere Füße als Norman und einen anderen Führungsstil, der dem aber nicht unähnlich ist.«

Norman Farthing: »Ich habe ein sehr gutes Gefühl«

Und was sagt der Vorgänger über die Nachfolgerin: »Wir hatten eine sehr gute und klare Übergabe. Fähig und pfiffig wie sie ist, hat sie das mit ihrer ruhigen und sachlichen Art kompetent weitergeführt. Ich habe ein sehr gutes Gefühl. Das hatte ich vom ersten Tag an.«

Der Engländer Farthing (geboren an der schottischen Grenze) wird auch beim Europapokal vom 18. bis 21. September in Edinburgh als Teamchef fungieren. »Er ist ja halber Schotte und kennt sich da bestens aus«, sagt Wedegärtner, die für die Organisation zuständig sein wird. Farthing ist froh, dass »sein« Club mit Wedegärtner weiterhin so gut aufgestellt ist. »Es ist toll, dass sie ihren eigenen Stil hat. Ich finde es positiv, dass der PSC eine so gute Nachfolgerin gefunden hat. Besser hätte es uns nicht treffen können.«

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