Mo., 20.05.2019

Fußball-Landesliga: Hövelhofer SV setzt sich nach 3:0-Führung mit 4:3 durch Werner kontert Flaake-Hattrick

Marcel Kranzioch (links) wurde zur Pause eingewechselt und hatte seinen Anteil am Hövelhofer 4:3-Sieg gegen Eidinghausen.

Marcel Kranzioch (links) wurde zur Pause eingewechselt und hatte seinen Anteil am Hövelhofer 4:3-Sieg gegen Eidinghausen. Foto: Agentur Klick

Von Ingo Tschiersch

Hövelhof. In einem spektakulären letzten Heimspiel in der Fußball Landesligasaison 2018/19 hat der Hövelhofer SV seinen Zuschauern nochmal ein tolles Spiel geboten. Nach aufregenden 90 Minuten gewann der HSV mit 4:3 gegen den SV Eidinghausen-Werste und hat sogar noch die Chance, mit einem Sieg in Brakel und einer gleichzeitigen Niederlage von Werste den gestrigen Gegner in der Tabelle zu überflügeln und in der Endabrechnung Platz acht zu belegen. Aber egal, ob es am Ende der achte oder neunte Tabellenplatz wird: Der Aufsteiger aus der Sennegemeinde hat eine hervorragende Serie gespielt und war mit dem drittbesten Sturm der Staffel I eine echte Bereicherung für die Liga.

Auch am Sonntag konnten sich die Zuschauer von der Treffsicherheit der Hövelhofer Abteilung Attacke überzeugen. »Gerade in den ersten 45 Minuten war die Partie für unsere Zuschauer sehr unterhaltsam», meinte HSV-Trainer Björn Schmidt. Die größte Freude an seinem Team hatte er bis Minute 31. Bis dahin führte sein Team bereits mit 3:0. Zunächst war es Maik Peters, der seine Farben in Führung schoss. Er nutzte eine Vorarbeit von Chris Malena. Sechs Zeigerumdrehungen später hieß es bereits 2:0. Kevin Malena nahm einen Pass von Nico Thieschnieder auf und baute die Führung seiner Mannschaft aus. Wieder nur 180 Sekunden später rappelte es zum dritten Mal im Tor der Gäste. Dieses Mal war es Bastian Gaube, der den Weg zum Tor ebnete. Eduardo Filipe Domingues sorgte für die vermeintliche Vorentscheidung.

Flaake gleicht zum 3:3 aus

Die Sicherheit eines Vorsprungs von drei Toren währte aber nur kurze Zeit. Denn dann setzte vor allem Werstes Dominik Flaake zur Aufholjagd an. Zwei Minuten nach dem 3:0 schwächte Flaake für sein Team auf 1:3 ab. Thieschnieder hätte wieder den alten Abstand herstellen können, doch er traf nur die Latte. Stattdessen machte Flaake noch vor dem Seitenwechsel die Partie wieder spannend. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hieß es nur noch 3:2 für die Hövelhofer.

»Es war aus unserer Sicht völlig unnötig, dass wir dieses Spiel wieder so spannend gemacht haben«, hätte sich Schmidt über ein nervenschonenderes Spiel gefreut. Gaube hätte kurz nach Wiederanpfiff dafür etwas tun können. Aber auch er traf, wie Thieschnieder in Hälfte eins, nur die Latte des Eidinghausener Tores. Und es wurde nicht besser für Schmidts Nerven. Denn Flaake war noch nicht fertig und ärgerte den HSV weiter. Mit einem Hattrick stellte er die Partie nach gut 70 Minuten auf 3:3.

Lupfer macht Trainer Schmidt froh

»Gut, wenn man ein einer solchen Situation einen Werner hat«, sagte der HSV-Trainer über die Situation zehn Minuten vor dem Ende. Moritz Zimmermann lupfte den Ball über die Eidinghausener Abwehr hinweg auf Oliver Werner. Der bezwang den gegnerischen Torwart mit einem weiteren Lupfer zum entscheidenden 4:3. Schmidt: »Ich hatte mich nach dem 3:0 eigentlich auf einen entspannteren Nachmittag gefreut. Aufgrund leichter Vorteile für uns halte ich den Sieg aber für verdient.«

Hövelhofer SV: Meyer – Mantasl, Peters, Domingues (74. Werner), Zimmermann, Gaube (85. Martens), Seltrecht, K. Malena, Thieschnieder (46. Kranzioch), Kaspar, C. Malena

Tore: 1:0 Peters (22.), 2:0 K. Malena (28.), 3:0 Domingues (31.), 3:1 Flaake (33.), 3:2 Flaake (42.), 3:3 Flaake (72.), 4:3 Werner (80.)

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