Di., 21.05.2019

Tennis: Damen des TC Rot-Weiß Salzkotten siegen trotz personellen Engpasses mit 7:2 Auf einem guten Weg

Emma Rehermann vom TC RW Salzkotten feierte in ihrem Einzel einen problemlosen 6:1, 6:0-Sieg. Die Sälzerinnen setzten sich gegen SU Annen mit 7:2 durch.

Emma Rehermann vom TC RW Salzkotten feierte in ihrem Einzel einen problemlosen 6:1, 6:0-Sieg. Die Sälzerinnen setzten sich gegen SU Annen mit 7:2 durch. Foto: Agentur Klick

Paderborn (WB/AK). Erfolgreicher Sportsonntag für Paderborns Tennis-Größen. Die Westfalenliga-Herren des TuS Sennelager 2 und die Verbandsliga-Damen des TC Rot-Weiß Salzkotten gewannen ihre Partien am dritten Spieltag. Damit machten die beiden Topteams aus dem Kreisgebiet in den Ligen des Westfälischen Tennisverbandes den nächsten Schritt in Richtung Nichtabstieg.

Mit einem 7:2 (5:1) bei der Sport-Union Annen stellten die Sälzerinnen ihre Siegbilanz auf 2:1. Und dass, obwohl Salzkotten die Begegnung aufgrund eines personellen Engpasses nur mit fünf anstelle der notwendigen sechs Spielerinnen bestreiten musste. Damit waren schon vor dem ersten gespielten Ballwechsel zwei Punkte ohne Spiel für die Gäste verloren. Ein Manko, das an diesem Tag aber bloß ergebniskosmetisch ins Gewicht fiel. Denn in allen gespielten Matches erwiesen sich die Gäste als zu spielstark für den Gegner und entschieden das Duell noch vor den Doppeln.

Lediglich Kurzarbeit hatte Martyna Kowalak im Spitzeneinzel zu verrichten: Beim Stand von 1:0 für Kowalak gab ihre Gegnerin auf. Emma Rehermann (6:1, 6:0), Jessica Kuni (6:0, 6:2) und Anna Finke (6:1, 6:2) spielten ihre Einzel durch und blieben dabei ohne Satzverlust. Anna Kloidt (7:6, 2:6, 6:2) gewann nach drei Durchgängen. Von den drei Doppeln ging eines ohne Spiel an Annen, die beiden gespielten ohne Satzverlust an die Sälzer Duos Kowalak/Rehermann (6:3, 6:1) und Kuni/Finke (6:0, 6:4). »Zwei Siege nach drei Spielen ist ganz okay«, meinte RW-Mannschaftsführerin Ellena Volmer hinterher. »Unser Ziel ist es, in der Liga zu bleiben. Und da sind wir auf einem ganz guten Weg.«

Renner: »Ein ganz enges Ding«

Gleiches gilt für den TuS Sennelager 2 in der Herren-Westfalenliga. Das 6:3 (5:1) beim TC Iserlohn war der zweite Erfolg im zweiten Saisonauftritt. TuS-Teammanager Marc Renner wertete das Duell der beiden Zweitvertretungen als »ganz enges Ding. Wir haben zwei Matches im dritten Satz für uns entschieden. Es hätte also auch gegen uns laufen können.«

Lief es aber nicht, weil David Pichler (6:4, 1:6, 6:4 über Jordi Walder) und Vladimir Ivanov (3:6, 6:4, 6:4 über Jim Walder) in ihren Matches Stehvermögen und Nervenstärke bewiesen. Der Erfolg von Luis Diego Chavez Villalpando (7:6, 7:6 über Tim Beutler) nach zwei Tiebreaks fiel ebenfalls in die Kategorie »hart umkämpftes Match.« Hinzu kamen glatte Zweisatzerfolge von Philipp Scholz (6:4, 6;3 über Robin Sanz) und Julius Hillmann (6:3, 6:1 über Felix Struk). Damit war die Partie vorzeitig entschieden – und beendet. Die Teams verzichteten im Hinblick aufs unstete Wetter einvernehmlich auf die Doppel, die 2:1 für Iserlohn 2 in die Wertung eingingen. Weniger einvernehmlich kommentierte Renner, dass die Gastgeber es nicht geschafft hätten, den TuS-Spielern morgens einige Brötchen anzubieten. »In den unteren Ligen ist so etwas üblich«, monierte der TuS-Mannschaftsverantwortliche. Die obligatorische Kiste Mineralwasser für die Gäste während der Matches vermerkte Renner gleichfalls im Fehlbestand.

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