Do., 23.05.2019

Volleyball: VoR Paderborn holt Westdeutsche Meisterschaft in der Altersklasse U 12 Kraus schenkt sich Titel zum Geburtstag

Die überglückliche U12-Mannschaft des VoR Paderborn nach dem Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft in Düren, von links: Daniel Ratajczak, Felix Pollmann, Mark Penner, Jakob Hädecke, Daniel Kraus und Alex Voth. Vorne Trainer Juri Kudrizki.

Die überglückliche U12-Mannschaft des VoR Paderborn nach dem Gewinn der Westdeutschen Meisterschaft in Düren, von links: Daniel Ratajczak, Felix Pollmann, Mark Penner, Jakob Hädecke, Daniel Kraus und Alex Voth. Vorne Trainer Juri Kudrizki.

Paderborn. Der Volleyball-Regionalkader (VoR) Paderborn hat dank einer sensationellen Vorstellung die Westdeutsche Meisterschaft in der Altersklasse U12 männlich geholt.

»Die Jungs haben sich selbst übertroffen«, strahlte der begeisterte Trainer Juri Kudrizki. »Wir haben uns technisch, aber auch mental gegen sehr starke Gegner durchgesetzt.«

Die U12-Jungs kämpften sich nach frühmorgendlicher Anfahrt ins rheinische Düren durch ein aufregendes Turnier. Das vom TV Düren perfekt organisierte Sport-Event der Besten im Westen begann mit einem Einlauf der Teams zu musikalischen Klängen. Nach olympischem Eid und Fairplay-Versprechen traf die VoR-Auswahl in der Vorrunde zunächst auf SV BW Aasee aus Münster, der in zwei Sätzen mit 15:13 und 15:6 bezwungen wurde. Auch das nächste Vorrunden-Spiel gegen den Rumelner TV aus Duisburg entschieden die U12er aus Paderborn mit 2:0 (15:9, 15:12) für sich.

Kantersieg in der Zwischenrunde

Mit gesundem Selbstvertrauen ging es in die Zwischenrunde. Hier hieß der Gegner TB Höntrop aus Bochum. Dieser musste sich dem überragenden Talentschuppen des VoR Paderborn nach zwei fulminant gespielten Sätzen mit einem deutlichen Abstand geschlagen geben (15:1; 15:3).

Als echte Herausforderung gestaltete sich das Halbfinale gegen einen altbekannten und respektierten Gegner aus Dortmund. Hier stand der VoR Paderborn dem TV Hörde gegenüber. In zwei packenden Sätzen wechselte jeweils mehrfach die Führung. Das nach Sätzen klare 2:0 für den VoR darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier ein harter Kampf ausgefochten wurde. Die Ergebnisse – 19:17 und 17:15 – zeigen, dass in der Endphase des Satzes keine Mannschaft den Sieg hergeben wollte. In der Nerven aufreibenden Endphase der Sätze setzte sich letztlich das mental stärkere Team von Trainer Kudrizki mit seiner technisch saubereren Spielweise durch und machte damit den Weg ins Finale frei. Juri Kudrizki: »Ich bin sehr stolz auf diese junge Mannschaft und sehe großes Potenzial für die Zukunft.«

Emotionale Atmosphäre im Finale

Im Finale traf der VoR auf einen aus früheren Turnieren ebenfalls gut bekannten Rivalen: VV Humann Essen. Ein langer Tag und ein kräftezehrendes Halbfinale lagen bereits hinter dem VoR-Team, das nochmal alle verfügbaren Kräfte mobilisierte. Die Schlachtrufe der Teams und mitgereisten Anhänger füllten die Halle und sorgten für eine emotionale Atmosphäre, die dem hochkarätigen Kampf gerecht wurde. Nach einem überzeugenden, wiederum äußerst wechselreichen Spiel konnten Spieler, Trainer und mitgereiste Angehörige jubeln. Mit 15:10 und 16:14 holten die VoR-Jungs den Titel des Westdeutschen Landesmeisters U 12 nach Paderborn. Daniel Kraus, eine der tragenden Stützen der Mannschaft, machte sich mit dem Titel ein besonderes Geschenk zu seinem Geburtstag und wurde von seinen Teamkollegen entsprechend gefeiert. Mehr Informationen über den Volleyball-Regionalkader im Internet: www.vor-paderborn.de

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