Sa., 15.06.2019

Freizeithockey: »Hasenjäger« des SC Grün-Weiß Paderborn werden in Lübeck Neunter Frauenpower in der Verteidigung

Paderborn. Die Freizeithockeymannschaften in Deutschland haben lustige Namen. Die vom SC Grün-Weiß Paderborn heißt »Hasenjäger« und nahm als einzige Mixedmannschaft am Pfingstturnier des Lübecker Ballsportvereins Phönix teil. Im Feld der 16 Männerteams schlossen die »Hasenjäger« auf einem guten neunten Platz ab.

Im ersten Spiel gegen »LöwenLeber« aus Braunschweig lief bei den Paderbornern noch nicht viel zusammen; Endstand 0:3. Der Gegner im zweiten Spiel kam aus Göttingen und hörte auf den Namen »Rosa Stern Hagelvoll«. Paderborn ging durch Lukas Wenzl verdient mit 1:0 in Front. Eine Unachtsamkeit in der Verteidigung führte postwendend zum Ausgleich. Björn Blecher und »Legionär« Dirk Dubiel konnten ihr Team jedoch wieder in Front bringen. Mit zwei Schüssen ins kurze Eck, bei denen der Grün-Weiße Keeper nicht gut aussah, kam Rosa Stern Hagelvoll noch zu einem schmeichelhaften Unentschieden. Im letzten Spiel des Tages ging es gegen die »Marzipanmänner« des Gastgebers und um den Einzug ins Viertelfinale. Wiederum Lukas Wenzl konnte mit einem Blitzstart seine Farben in Front schießen, doch die Führung währte nicht lange. Paderborn geriet mehr und mehr ins Hintertreffen und hatte dem Lübecker Sturmlauf wenig entgegenzusetzen – 1:6 gegen den späteren Turniersieger.

LöwenLeber im Siebenmeterschießen geschlagen

Bei der anschließenden Turnierparty wurde ausgiebig gefeiert. Der zweite Turniertag begann für die Paderborner Hasenjäger mit dem Spiel gegen die »Kornknacker«. Wiebe Neumann mit ihrem Premierentreffer und Stephen Braun stellten mit einem 2:0 die Weichen in Richtung Platz neun. Doch dazu musste noch das abschließende Spiel gewonnen werden. Wie im ersten Spiel hieß der Gegner »LöwenLeber«. Diesmal lief es für die Männer und Frauen um Teamkäptn Björn Blecher deutlich besser. Mark Schopf durfte sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen, und erneut der agile Lukas Wenzl sorgten für eine 2:0-Führung, auf der sich die Grün-Weißen nicht lange ausruhen konnten. Nach dem 2:3-Rückstand konnte Joana Lehnert kurz vor Schluss einen Ball in der Defensive abfangen. Sie passte zu ihrer Abwehrkollegin Svenja Toepsch, die wiederum Niklas Knüpp auf die Reise schickte. Der hatte keine Schwierigkeiten, gegen Braunschweigs Torwart das verdiente 3:3 zu markieren. So musste die Entscheidung im Siebenmeterschießen mit je drei Schützen fallen. Der erste Löwe verschoss, Niklas Knüpp verwandelte sicher. Torhüter Jan Welpmann nutzte das psychologische Moment des ersten vergebenen Schusses für sich und parierte den zweiten Siebenmeter souverän. Der Druck lastete auf Lukas Wenzl, der den Sieg aber klarmachte; der Ball schlug im linken oberen Eck ein.

Die Paderborner Hasenjäger wurden Turnierneunter mit: Jan Welpmann – Joana Lehnert, Svenja Toepsch, Niklas Knüpp – Dirk Dubiel, Mark Schopf, Lukas Wenzl, Björn Blecher – Stephen Braun, Wiebke Neumann.

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