Sa., 13.07.2019

Paderborn Dolphins sind trotz der Niederlage gegen Essen gut drauf »Positiv bleiben«

Auch Thorsten Sibum (links) und Markus Laskowski lassen sich die Laune vom 3:28 gegen Essen nicht verderben.

Auch Thorsten Sibum (links) und Markus Laskowski lassen sich die Laune vom 3:28 gegen Essen nicht verderben. Foto: Elmar Neumann

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Keine Frage, direkt nach der klaren 3:28-Heimniederlage gegen die Assindia Cardinals war die Laune im Lager der Paderborn Dolphins nicht die allerbeste. Schließlich dürfte diese Abfuhr gleichbedeutend mit dem vorentscheidenden Rückschlag im Aufstiegskampf der Football-Regionalliga West gewesen sein. Mit ein bisschen Abstand ist das Lächeln aber wieder zurückgekehrt.

»Natürlich ist man erst einmal ein bisschen down, wenn man so ein bedeutendes Spiel verliert. Aber jetzt ist die Stimmung gut. Wir sind und bleiben positiv«, sagt der 2. Vorsitzende Jason Irmscher vor dem neunten Saisonspiel, das am Sonntag (15 Uhr) bei den Gelsenkirchen Devils ausgetragen wird.

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Natürlich ist man erst einmal ein bisschen down.

Jason Irmscher

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Gegen die Teufel gab es im Hinspiel ein ungefährdetes 20:0 und ähnlich eindeutig soll auch das Wiedersehen über die Bühne gehen. Auch wenn die Cardinals (8/1) und die Bielefeld Bulldogs (7/1) im Titelrennen nun die besseren Karten haben, wollen sich die Dolphins (6/2) keineswegs ziellos durch den Rest der Spielzeit bewegen. »Wir wollen Zweiter werden und vor allem Bielefeld noch einen Strich durch die Rechnung machen«, sagt Irmscher.

Die Dolphins spielen »deutsch«

Mit Blick auf die erste Heimniederlage dieser Saison verweist der noch einmal auf die anhaltend großen Personalprobleme in der O-Line, in der gegen Essen nur ein einziger Starter zu finden war, aber auch noch auf einen anderen Aspekt: »Wir sind die einzige Mannschaft in dieser Liga, deren Roster zu 99 Prozent aus Deutschen besteht und die – mit Quarterback Kyle Faunce – nur einen Amerikaner im gesamten Kader hat. Essen hat vier, fünf US-Boys dabei, Bielefeld zwei. Wir zeigen, dass man auch ›deutsch‹ sehr gut platziert sein kann, sind von dem Weg überzeugt und werden diesem auch in der nächsten Saison treu bleiben.«

90 Prozent der Spieler haben für nächstes Jahr zugesagt

Wie die Stimmung ist auch die Trainingsbeteiligung ungebrochen gut. Der Bus nach Gelsenkirchen wird trotz der Verletzungsprobleme mit 45 Spielern absolut wettbewerbsfähig gefüllt sein. Beinahe 90 Prozent des aktuellen Kaders haben bereits signalisiert, auch in der kommenden Saison für Paderborn spielen zu wollen und werden – wenn in den nächsten Spielen nichts Wundersames mehr passiert – 2020 einen neuen Anlauf in Richtung GFL2 nehmen.

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