9. Libori-Cup: Julyette Steur vom TP Versmold gewinnt zum vierten Mal das DTB-Ranglistenturnier des TC Grün-Weiß Paderborn
Titel verteidigt

Paderborn (WB). Der Libori-Cup des TC Grün-Weiß Paderborn bleibt fest in der Hand von Julyette Steur: Die aus Herford stammende Tennis-Weltranglistenspielerin vom TP Versmold gewann am Sonntag das mit 4.000 Euro Preisgeld dotierte Damen-Einzel um den Baustoffmarkt-Happe-Pokal. Im Herren-Einzel (1000 Euro) um den Myview-Systems-Pokal trug sich Lars Hoischen (Herford) in die Siegerliste ein.

Montag, 29.07.2019, 07:00 Uhr aktualisiert: 29.07.2019, 08:56 Uhr
Neun Jahre Libori-Cup, fünf Teilnahmen und seit Sonntag zum viertem Mal Titelträgerin: Rekordsiegerin Julyette Steur vom TP Versmold. Foto: Agentur Klick
Neun Jahre Libori-Cup, fünf Teilnahmen und seit Sonntag zum viertem Mal Titelträgerin: Rekordsiegerin Julyette Steur vom TP Versmold. Foto: Agentur Klick

Steur, die topgesetzte aktuelle Nummer 603 der Damen-Weltrangliste und Nummer 23 der Rangliste des Deutschen Tennisbundes (DTB), verteidigte ihren im Vorjahr gewonnenen Titel durch ein 6:1, 6:2 über die an Position vier eingestufte Julia Rennert (Marienburg, DTB-81) erfolgreich. Es war bei ihrer fünften Teilnahme ihr vierter Libori-Cup-Sieg. »Es gibt einige Turniere, bei denen man sich super wohl fühlt und der Libori-Cup ist eines davon«, sagte Steur in ihrer Ansprache nach dem Finale. Zur Wohlfühlatmosphäre trug sicher auch das Ständchen bei, das ihr kurz darauf die Ballkinder sangen und in das dann der gesamte Center Court zu ihrem 24. Geburtstag einstimmte.

Das beste Abschneiden gelang Estella Jäger

Das beste Abschneiden der fünf Starterinnen aus dem Kreis Paderborn im mit sechs Top-100-Spielerinnen der DTB-Rangliste sehr gut besetzten Damen-Hauptfeld gelang Estella Jäger (Dresden-Blasewitz, DTB-153). Die ungesetzte Ex-Delbrückerin und frisch gekürte sächsische Meisterin zog in Runde zwei ein, unterlag dort jedoch der an Position vier eingestuften Julia Rennert (Marienburg, DTB-81) 5:7, 4:6.

Im mehr auf die regionale Tennisszene ausgerichteten Herren-Einzel spielten Paderborner Starter in diesem Jahr mit vier von acht Viertelfinalisten eine gute Rolle. Der Turniersieg des ebenfalls topgesetzten Lars Hoischen (DTB-164) ist sein erster Erfolg in Paderborn. Auch Hoischen fand nur lobende Worte für das Turnier: »Das Grundkonzept passt und dazu kommen viele positive Kleinigkeiten, wie beispielsweise der Physio, die Verpflegung oder die Ballkinder im Endspiel, was es einzigartig macht.«

Finalist Philipp Scholz kann Heimvorteil nicht nutzen

Finalist Philipp Scholz (DTB-220) verpasste durch das 5:7, 0:6 bei seiner zweiten Endspielteilnahme den zweiten Erfolg eines Akteurs des Veranstaltervereins – nach dem Triumph des mittlerweile zum TP Versmold abgewanderten Karlo Cubelic (Sieger 2017). Das zumindest zur Hälfte, denn der aus Kaunitz stammende Scholz (DTB-220) schlägt im Sommer für den TuS Sennelager auf und wird im kommenden Winter wieder für den TC Grün-Weiß Paderborn in der Hallen-Westfalenliga am Ball sein. Vor diesem Hintergrund war das Match der Nummer zwei der Setzliste gegen den überraschend ins Viertelfinale vorgedrungen Henrik Rodenbüsch (LK 7) ein Spiel von Mannschaftskameraden. Zuvor hatte sich Rodenbüsch gegen seinen Ex-Teamkollegen Lucas Ernst (Trier, LK 2) 6:2, 6:2 durchgesetzt. In Runde zwei legte er ein überraschendes 7:5, 6:3 über Yannik Pott (Herford, DTB-529) nach. Ein Duell zweier Grün-Weißer gab es auch im Runde zwei zwischen Scholz und Qualifikant Octavio Leon (LK 4). Scholz gewann 6:4, 6:2. Neben Scholz und Rodenbüsch erreichten zudem der an Position sechs gesetzte Julius Hillmann (DTB-529) und der ungesetzte Carlos Ramirez Utermann (LK1) das Viertelfinale. Hillmann gewann in Runde zwei ein weiteres Kreisduell mit 6:3, 6:4 gegen den Vorjahresviertelfinalisten Brian Netuschil (Salzkotten, LK 2).

Den BIG-Glowienka-Team-Pokal gewann das Ehemaligenteam des TC Dahl.

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