Sa., 17.08.2019

Bezirksliga 3: Borchens Coach Max Franz kennt den Neuling TuRa Elsen ganz genau. Derby am Hessenberg

Ohne seinen im Urlaub weilenden Trainer Andreas Hagenbrock fährt der Aufsteiger TuRa Elsen am Sonntag zum SC Borchen.

Ohne seinen im Urlaub weilenden Trainer Andreas Hagenbrock fährt der Aufsteiger TuRa Elsen am Sonntag zum SC Borchen. Foto: AK

Paderborn  (WB/fb). Am zweiten Spieltag der Fußball-Bezirksliga 3 steht am Sonntag ab 15 Uhr besonders das Lokalderby SC Borchen gegen TuRa Elsen im Fokus. Nach ihren 4:0-Siegen zum Auftakt stehen die hoch gehandelten Teams vom SCV Neuenbeken (in Dringenberg) und SV Heide Paderborn (in Borgentreich) vor schweren Auswärtsspielen.

Der Neuling Delbrücker SC II empfängt am Sonntag bereits um 13 Uhr den FC Peckelsheim-Eissen-Löwen. Weil momentan in Peckelsheim und Eissen die Plätze umgebaut werden, wurde das Heimrecht getauscht. Da Coach Benjamin Braune und Co-Trainer Daniel Mehlich derzeit im Urlaub sind, wird Mehlichs Vater Heinz die Delbrücker Reserve betreuen.

TuRa Elsen ohne Trainer Andreas Hagenbrock

Auch der Mitaufsteiger TuRa Elsen muss am Sonntag ohne seinen urlaubenden Trainer Andreas Hagenbrock auskommen. Für den 54-Jährigen wird der sportliche Leiter Sasa Neloski am Hessenberg die Verantwortung tragen. Die Elsener haben zu Saisonbeginn große Personalprobleme. Neben Stammtorwart Max Schlenger (Kreuzbandriss) fallen auch die Verletzten Oliver Lummer, Robin Brüggenthies, Miguel Priego und Maximilian Lüthen sowie der gesperrte Neuzugang Ron Göllner aus. »Wir treffen in Borchen auf eine eingespielte, körperlich starke Mannschaft. Wir sind gut vorbereitet«, meint Hagenbrock, der den SC Borchen am vergangenen Sonntag bei der 0:4-Niederlage in Neuenbeken beobachtet hat.

Auch Borchens neuer Trainer Max Franz hat sein Team gut auf den Gegner eingestellt. Der 42-Jährige kennt die TuRa sehr gut, da er in der vergangenen Saison mit seinem Ex-Verein SC GW Paderborn mit Elsen in einer Liga gespielt hat. Zudem hat Franz den Gegner auch in den beiden Entscheidungsspielen gegen den Delbrücker SC II beobachtet. Verzichten müssen die Borchener im Derby auf Lorenz Heinrichsdorff und Marius Siebrecht.

BVL hofft auf auf ersten Heimsieg seit dem 19. August 2018

Mit einem 3:1-Sieg in Atteln sorgte am ersten Spieltag der BV Bad Lippspringe für eine Überraschung. Für den Landesliga-Absteiger endete am Hainberg eine unglaubliche Negativserie von 26 Punktspielen ohne Sieg. Gegen den ersten Tabellenführer, den FC BW Weser, hofft der neue Trainer Tobias Tschernik auf den ersten BVL-Heimsieg seit dem 19. August 2018. »Wir erwarten einen physisch starken Gegner, der uns in die eigene Hälfte drängen wird. Wenn wir die Standards gut verteidigen, bin ich zuversichtlich«, verrät Tschernik.

Zuversichtlich ist auch Neuenbekens Coach Marco Cirrincione vor dem Spiel beim SV Dringenberg. »Dringenberg hat sich enorm verstärkt. Wir sind aber gut vorbereitet und wollen ohne Gegentor bleiben«, so Cirrincione.

Beim Spiel in Borgentreich treffen die Heider Neuzugänge Christian Rasche und Jonathan Kornhoff auf ihren Ex-Verein. »Ich erwarte einen starken Gegner, der zuletzt beim 7:4 in Brakel große Offensivqualität gezeigt hat«, so Heides Trainer Markus Driller.

Linnenbrink hofft auf den ersten Saisonsieg

Gegen den Aufsteiger SpVg. Brakel II hofft Anreppens neuer Übungsleiter Werner Linnenbrink auf den ersten Saisonsieg. »Wir wollen nach der guten Leistung beim 0:1 in Mastbruch zuletzt gegen Brakel unbedingt gewinnen. Allerdings ist unser Gegner für mich total unbekannt«, sagt Linnenbrink. Während Alexander Brinschwitz ausfällt, ist der Einsatz von Alex Schmal fraglich.

Ebenfalls gegen einen Neuling spielt der SV Atteln bei der Partie beim RSV Barntrup. »Ich erwarte eine undankbare Aufgabe. Wir treffen auf eine junge Mannschaft mit großer Qualität«, zeigt sich Attelns Coach Frank Ewert wie immer gut informiert.

Gut informiert ist auch immer Mastbruchs Trainer Roberto Busacca. »Bei unserem Gegner TSC Steinheim ist noch unklar, wie viele Spieler noch im Urlaub weilen. Trotzdem wird es ein schweres Spiel«, sagt Busacca, der erstmals nach einem einjährigen Australien-Aufenthalt wieder auf Marius Seifert setzen kann. Auch Denis Inchakov zählt wieder zum Kader.

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