Sa., 24.08.2019

American Football: Paderborn hat nicht für die 2. Liga gemeldet, Headcoach JJ Fahed peilt aber 2020 den Aufstieg an Dolphins haben Großes vor

Für den Aufstieg in die 2. Liga haben die Paderborn Dolphins nicht gemeldet, doch Headcoach JJ Fahed träumt nach wie vor von der Meisterschaft.

Für den Aufstieg in die 2. Liga haben die Paderborn Dolphins nicht gemeldet, doch Headcoach JJ Fahed träumt nach wie vor von der Meisterschaft. Foto: Elmar Neumann

Paderborn (WB/tim). Die Sommerpause ist vorbei, der Saisonendspurt ist eingeläutet. Die Paderborn Dolphins reisen am Samstag (15 Uhr) zum vorletzten Auswärtsspiel des Jahres zu den Bonn Gamecockes. Obwohl beide Mannschaften nur ein Tabellenplatz trennt, Paderborn liegt auf Platz drei, Bonn auf vier, sind die Gäste in der ehemaligen Bundeshauptstadt klarer Favorit. Das Hinspiel entschieden die Dolphins mit 31:0 für sich. Vor allem in der zweiten Halbzeit spielten die Ostwestfalen in einer anderen Liga und erzielten 24 ihrer insgesamt 31 Zähler. Neben dem zuverlässigen Kicker Heiko Bals überzeugte vor allem Quarterback Kyle Faunce, der nicht nur seine Mitspieler in Szene setzte, sondern auch selbst den Ball in die Endzone trug.

»Zuhause haben wir gegen Bonn eine richtig gute Leistung gezeigt. Da hat fast alles gepasst«, erinnert sich Dolphins-Coach JJ Fayed. »Allerdings hört man, dass sie zuhause häufiger mal Superkräfte bekommen«, scherzt der Amerikaner und fügt ernst gemeint hinzu: »Bonn präsentiert sich im eigenen Stadion deutlich stärker. Wir werden sehr fokussiert agieren müssen, gehen das Spiel aber an, wie jedes andere.« Hoffnung macht dem Coach vor allem die entspannte Personalsituation. »Wir hatten beim Training über 40 Spieler. Alle haben sehr gut mitgezogen und steigern sich beinahe täglich«, berichtet Fayed, der im Saisonverlauf personell nicht immer aus dem Vollen schöpfen konnte. »Manchmal wünsche ich mir, dass wir diese Situation schon vor fünf Wochen gehabt hätten. Dann könnte die Meisterschaft vielleicht anders aussehen. Insgesamt muss man aber sagen, dass wir eine sensationelle Saison gespielt haben. Mit der Bilanz wären wir in anderen Divisions mit Abstand Tabellenführer«, so der Coach.

»Wichtig wird sein, dass wir positiv in die Zukunft blicken.«

Was er meint: Bei drei ausstehenden Spielen haben die Paderborner allenfalls noch theoretische Chancen auf den Meistertitel. Die Lizenz für die 2. Liga hat der Klub aufgrund der Ausgangslage gar nicht erst beantragt. Fayed träumt dennoch weiter von einer Sensation: »Wir werden bis zuletzt alles geben. Im Football kann alles passieren. Wenn die anderen patzen, wollen wir da sein. Das motiviert uns.« Der Headcoach richtet den Blick allerdings auch schon auf die nächste Saison, in der er weiterhin die Geschicke der Dolphins leiten wird: »Natürlich wissen wir, dass der Titel sehr unwahrscheinlich ist. Wir nutzen die Spiele aber auch, um uns für die nächste Saison einzuspielen. Da haben wir dann Großes vor. Wichtig wird sein, dass wir positiv in die Zukunft blicken. Das ist für mich der Schlüssel.«

Eine Woche nach dem Duell mit Bonn wartet noch ein echtes Highlight auf die Paderborner. Dann gastieren die Dolphins bei den Bielefeld Bulldogs zum OWL-Derby, ehe am 15. September zum Saisonabschluss die Aachen Vampires im Löns-Stadion aufschlagen.

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