Sa., 24.08.2019

Derby zwischen der U21 des SC Paderborn und dem FC Gütersloh SCP II: Reineke hofft auf Einsatz

»Wasserträger« bei den Profis: Der 19-jährige Justin Reineke könnte am Sonntag in der Oberliga zum Einsatz kommen.

»Wasserträger« bei den Profis: Der 19-jährige Justin Reineke könnte am Sonntag in der Oberliga zum Einsatz kommen. Foto: Schwabe

Paderborn (WB/MH). Die Derbys zwischen der U21 des SC Paderborn und dem FC Gütersloh waren in der Vergangenheit eher vom Abstiegskampf geprägt. In der aktuellen Oberligaspielzeit sieht das etwas anders aus. Anstoß auf der Marienloher Sportanlage Breite Bruch ist am Sonntag um 15 Uhr.

»Der FC Gütersloh ist gut in die Saison gestartet. Wir sind es ebenso. Ich denke, dass wird eine interessante Partie«, so SCP-II-Trainer Michél Kniat. Während die Paderborner U 21 mit drei Punkten aus den ersten beiden Partien derzeit auf Tabellenplatz zehn steht, konnten die Gütersloher bereits einen Zähler mehr einfahren. Der FCG ist Sechster. »Es war abzusehen, dass Gütersloh besser in die Saison starten wird, als in den vergangenen beiden Jahren. Der Kader wurde gut verstärkt«, sagt Kniat. Doch auch sein Team hat durch den 1:0-Sieg bei Westfalia Herne ordentlich Selbstvertrauen getankt.

Der SCP II ist mit 20,67 Jahren die jüngste Mannschaft der Oberliga

Zumal der Erfolg in der 89. Minute erzielt wurde, nachdem die mit 20,67 Jahren jüngste Mannschaft der Oberliga eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen musste. Philimon Tawiah war in der 49. Minute wegen groben Foulspiels mit Rot vom Platz geflogen. Er ist gesperrt und muss nun in den kommenden zwei Wochen zuschauen. »Wir haben Alternativen und müssen noch abwarten, wer von den Profis zu uns kommt«, meint Kniat. Justin Reineke könnte auf der linken Verteidigerposition beginnen. Der 19-Jährige ist eines der Talente, die schon seit geraumer Zeit immer wieder Mal bei den Profis reinschnuppern dürfen.

Auch wenn sich momentan noch kein Talent fest bei den Profis etablieren konnte, der Weg stimmt für Kniat: »Die Profis sind erfolgreich und funktionieren. Da ist es auf der einen Seite schwer, als Nachwuchstalent Fuß zu fassen. Andererseits sind wir täglich mit dem Trainerteam der Profis im Austausch. Sie interessieren sich sehr für uns und die Türen zwischen Profiabteilung und Nachwuchsleistungszentrum sind offen. Die Chance ist da, wenn Leistung und Einstellung stimmen.«

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