Sa., 14.09.2019

Turnen: Die Startgemeinschaft Paderborn strebt den Oberliga-Klassenverbleib an Verletzungen dezimieren Kader

Seine Lieblingsgeräte sind Reck und Barren: Routinier Andreas Trykacz, hier beim Winkelstütz am Barren, gehört seit 2007 zum Team. Der 27-Jährige, auch Kunstturnwart im Ostwestfälischen Turngau, sieht sich »in einer super zusammengeschweißten Gruppe«, mit der man »jeden möglichen Blödsinn durchziehen« könne.

Seine Lieblingsgeräte sind Reck und Barren: Routinier Andreas Trykacz, hier beim Winkelstütz am Barren, gehört seit 2007 zum Team. Der 27-Jährige, auch Kunstturnwart im Ostwestfälischen Turngau, sieht sich »in einer super zusammengeschweißten Gruppe«, mit der man »jeden möglichen Blödsinn durchziehen« könne.

Paderborn  (WB). Die Turner der Startgemeinschaft Paderborn, Zusammenschluss der beiden Klubs TSV 1887 Schloß Neuhaus und TV 1875 Paderborn, steigen heute, Samstag (11 Uhr), in ihre dritte Oberligasaison ein. Mit einem »Schmalspurkader«, dafür in einem neuen Wettkampfdress.

Erster Prüfstein ist auswärts die 2. Mannschaft des Turnzentrums Bochum-Witten. Nachdem die Paderborner in der zurückliegenden Saison überraschend Vizemeister geworden waren, ist diesmal das selbst gesteckte Ziel eher der Klassenverbleib. Drei routinierte Turner fallen verletzungsbedingt aus. So ost der Kader arg dezimiert. Mit nur sieben gesunden Turnern müssen sich die Paderstädter gegen den Abstieg stemmen. Dabei werden die Mehrkämpfer Marc Lemperle und Thomas Kirchhoff vermehrt zum Einsatz kommen müssen. Ergänzt wird das Team durch Dominik Kürpick, Moritz Brüggemann, Tim Renger, Marcel Jörgens und Nachwuchsturner Alejandro Peters. Hinter den Einsätzen von Sebastian Reller, Andreas Trykacz und Teamchef Felix Pott steht noch ein großes Fragezeichen. Der Verlauf der Genesung wird darüber entscheiden.

Das wird »eine unnötig spannende Saison«

Neuzugänge oder Abgänge gibt es in dieser Saison nicht zu vermelden. »In den zurückliegenden Jahren sind wir weitestgehend von Verletzungen verschont geblieben, doch diesmal müssen gleich mehrere Ausfälle kompensiert werden. Das sorgt für eine unnötig spannende Saison«, erzählt der stellvertretende Teamchef Moritz Brüggemann. Als Favorit auf die Meisterschaft gilt in diesem Jahr wiederum der Staffelsieger von 2018, der TSV Kierspe.

Auftaktgegner Bochum startet wieder mit zahlreichen Nachwuchskräften und Bundesligaturnern in die Saison. Auch wenn der Wettkampf auf dem Papier schon entschieden scheint, zählt letztendlich nur das, was am Wettkampftag geleistet wird. So konnte Paderborn in der Vorsaison unerwartet die junge Riege aus dem Pütt schlagen. Eine Prognose ist diesmal schwer, da die jungen Talente teils bis zu sechsmal in der Woche trainieren und somit erhebliche Fortschritte machen können. Ein Sieg gegen die ambitionierten Bochumer ist nicht unbedingt eingeplant. Es geht ohne Druck von der Pader Richtung Ruhrgebiet.

Am Samstag, 21. September (15 Uhr) geht’s zum TuS Leopoldshöhe. Der erste Heimwettkampf steigt am Samstag, 28. September, um Uhr in der Sporthalle der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule. Zu Gast ist dann Stadtlohn. www.sg-paderborn.de

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