Do., 19.09.2019

Squash-Europacup: Herrenteam siegt mit 4:0, PSC-Damen kassieren erste Niederlage Titelverteidiger feiert Gruppensieg

Gute Stimmung in Edinburgh: Die Squashdamen und -herren des Paderborner SC.

Gute Stimmung in Edinburgh: Die Squashdamen und -herren des Paderborner SC.

Paderborn  (WV/jm). Erster Dämpfer für den Paderborner SC bei den 32. European Club Championships im Squash. Die PSC-Damenmannschaft verlor am Donnerstag im schottischen Edinburgh ihr Match gegen das an Position zwei gesetzte Team aus Pontefract (England) klar mit 0:3.

Dafür feierte das Herrenteam dank eines weiteren 4:0 über den Espoo Squash Rackets Club aus Finnland den Sieg im Pool A und zog ohne Satzverlust ins Viertelfinale ein. Gegner des Favoriten dort: Fitzwilliam LTC (Irland), Zweiter im Pool B hinter Worms. Lennart Osthoff (11:4/11:4/11:9) brachte den Titelverteidiger aus Deutschland in Front. Simon Rösner ließ ein nicht minder souveränes 3:0 (11:3/ 11:6/11:2) folgen. Mit seinem 11:5/11:6/11:5 machte Nicolas Müller das Erfolgserlebnis vorzeitig perfekt. Da wollte sich auch Viktor Byrtus nicht lumpen lassen. Der Tscheche komplettierte den einstündigen Dreisatzreigen mit einem 11:3/11:6/11:9.

Rösner: »Alle haben ihre Leistung gebracht«

»Alle haben ihre Leistung gebracht und gut gespielt«, lobte Simon Rösner im Anschluss das Kollektiv. »Dass wir keinen Satz abgegeben haben, war gut, da wir somit für das Viertelfinale Kräfte sparen konnten.«

Die Damen fuhren in der Besetzung Ineta Mackevica, Franziska Hennes und Annika Wiese im zweiten Europapokal-Spiel gegen den SC Fricktal aus der Schweiz einen 2:1-Sieg ein, für den sie aber hart kämpfen mussten. Annika Wieses 3:1 kam in der Verlängerung dank eines 16:14 im vierten Satz zustande. Auch Ineta Mackevica behielt in vier Durchgängen mit 14:12, 11:2, 9:11, 12:10 die Oberhand. Franziska Hennes musste sich schließlich mit 1:3 beugen – 5:11, 5:11, 12:10, 9:11.

Beim 0:3 gegen Pontefract tags darauf fand Paderborns Startspielerin Milou Van Der Heijden ihre Meisterin in der Kanadierin Hollie Naughton – 7:11/10:12/ 5:11. Annika Wiese stand gegen Katie Smith entsprechend unter Druck und hielt dem nur im ersten Satz (14:12) stand. Nach spannenden Ballwechseln ging ihr Spiel und damit das Match noch 9:11/ 2:11/6:11 verloren. Auch Franziska Hennes sollte beim finalen 6:11/ 6:11/9:11 der Ehrenpunkt verwehrt bleiben.

»Schade. Das wäre die Chance für uns gewesen, den zweiten Platz zu erreichen«, sagte Damen-Teamchef Matthias Wolff. Die Mannschaft werde nun alles in die Waagschale legen, um diesen Pokalwettbewerb noch auf dem dritten Rang abzuschließen. Denn: »Edgbaston ist klarer Favorit auf den Titel«, orakelt Wolff.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6941248?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F2514646%2F