Sa., 12.10.2019

Squash-Bundesliga: Paderborner SC startet mit 4:0-Erfolg über Sportwerk Hamburg in die neue Spielzeit. Keinen Satz abgegeben

Volles Haus im Ahorn-Sportpark: Zum Bundesliga-Auftakt deklassierte der Paderborner SC vor 120 Zuschauern Sportwerk Hamburg im Schnelldurchgang und gab beim 4:0-Erfolg keinen Satz ab. Hier holt Cederic Lenz (rechts) das erste Spiel für den Gastgeber.

Volles Haus im Ahorn-Sportpark: Zum Bundesliga-Auftakt deklassierte der Paderborner SC vor 120 Zuschauern Sportwerk Hamburg im Schnelldurchgang und gab beim 4:0-Erfolg keinen Satz ab. Hier holt Cederic Lenz (rechts) das erste Spiel für den Gastgeber. Foto: Jörn Hannemann

Paderborn  (WB). Der Paderborner Squash-Club ist seiner Favoritenrolle zum Bundesliga-Auftakt vollauf gerecht geworden. Im mit 120 Zuschauern vollbesetzten Ahorn-Sportpark gelang am Freitagabend ein 4:0-Sieg über das Sportwerk Hamburg – die ersten drei Punkte auf dem Weg zur Titelverteidigung sind eingesackt.

Der Deutsche Meister und Europapokalsieger dominierte die Partie von Anfang an. »Es war absolut spitze, vor so vollen Rängen zu spielen und den Paderborner Zuschauern zu zeigen, wo wir als Team schon zu Saisonbeginn stehen«, schwärmte Europameister Kandra. »Es war eine richtige Euphorie zu spüren. Wir freuen uns auf mehr davon.« Sowohl der 28-Jährige als auch Nicolas Müller, Lucas Wirths und Cederic Lenz gaben keinen Satz ab.

Den Anfang machte Lenz gegen den knapp zehn Jahre jüngeren Lennard Hinrichs, gegen den der Paderborner bereits im ersten Satz (11:1) wie die Feuerwehr loslegte. Die beiden folgenden Durchgänge gewann er jeweils 11:4. Lucas Wirths legte gegen den 18-jährigen Fynn Schuck (11:4, 11:5, 11:3) nach, ebenso wie Raphael Kandra gegen Bart Wijnhoven (11:3, 11:3, 11:4) und Nicolas Müller gegen den 21-jährigen Julius Winkler (11:2, 11:9, 11:2). Wirths zeigte sich erleichtert: »Ich bin sehr froh, dass der Saisonauftakt nach der kleinen Pause nach dem Europapokal gelungen ist.« Er selbst hatte nach dem Europapokal noch seine Bachelorarbeit vor der Brust, die der Key Account Manager vor dem Bundesligastart noch finalisiert hatte.

Hamburg auf Paderborns Spuren

Hamburg, Paderborner Dauerkonkurrent der zurückliegenden Jahre, hatte sich im Sommer dazu entschieden, sich auf eine Mannschaft im Oberhaus zu konzentrieren und die Förderung der Jugend weiter zu forcieren. Sportwerk-Spielertrainer Bart Wijnhoven: »Wir stehen heute mit unserer Jugendarbeit da, wo der Paderborner Squash Club bereits vor 20 Jahren war.« Schließlich sind aus der Paderborner Nachwuchsarbeit unter anderem die aktuellen Bundesligaakteure Cederic Lenz und Tobias Weggen hervorgegangen.

Am Sonntag, 13. Oktober, (14 Uhr), tritt der Paderborner SC in Diepholz an. Spielertrainer Dennis Jensen plant mit einer ausländischen Doppelspitze gegen Raphael Kandra und Nicolas Müller. Lucas Wirths und Cederic Lenz werden es mit dem in Paderborn lebenden Julian Kischel sowie Dylan Bennet zu tun bekommen.

Das PSC-Heimspiel ist live auf Sportdeutschland.TV übertragen worden und dort auch im Nachgang abrufbar. Das nächste Heimspiel steigt am 3. November (14 Uhr). Gegner im Ahorn-Sportpark ist dann der RSB in Rheydt.

Die Spiele

Raphael Kandra - Bart Wijnhoven 11:3/11:3/11:4, Nicolas Müller - Julius Winkler 11:2/11:9/ 11:2, Lucas Wirths- Fynn Schuck 11:4/11:5/11:3, Cederic Lenz - Lennard Hinrichs 11:1, 11:4, 11:4.

 

 

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