Fr., 08.11.2019

Squash-WM: Immer aggressiver geworden. Raphael Kandra kämpft vergebens und unterliegt in Doha Vizeweltmeister Tarek Momen mit 1:3 Simon Rösner steht in Runde zwei

Simon Rösner (vorne) steht bei der Squash-Weltmeisterschaft in Doha in der zweiten Runde. Nach seinem Auftaktsieg über Ben Coleman trifft er am Samstagmittag auf Declan James.

Simon Rösner (vorne) steht bei der Squash-Weltmeisterschaft in Doha in der zweiten Runde. Nach seinem Auftaktsieg über Ben Coleman trifft er am Samstagmittag auf Declan James. Foto: Qatar Squash

Paderborn  (WB/jm). 52 Minuten lang großartig gekämpft, aber letztlich glücklos: Für Raphael Kandra vom Paderborner SC ist die Squash-Weltmeisterschaft in Doha (Katar) schon vorbei.

In der ersten Runde musste sich der 29-Jährige am Freitag dem amtierenden Vizeweltmeister Tarek Momen aus Ägypten im Glascourt des Khalifa International Centre mit 1:3 (10:12/12:10/7:11/4:11) beugen, leistete aber in einem Duell, das lange auf Augenhöhe war, massiven Widerstand.

Der Linkshänder überraschte seinen Gegner mit einem 5:1-Blitzstart, lag 10:7 vorn, vergab aber sämtliche Satzbälle und unterlag noch 10:12. Im zweiten Satz drehte Kandra ein 0:2 in ein 6:2, holte nach 10:10 den Satzball und verwertete ihn zum 12:10. Ein 4:1 in Durchgang drei mutierte in ein 4:8; die Vorentscheidung. Im vierten Satz riss nach einem 4:4 Kandras Widerstand ab – 4:11.

In den ersten beiden Sätzen zu defensiv

Hingegen hat Vereinskollege Simon Rösner, in Doha an Position fünf gesetzt, nach anfänglicher Spannung die Hürde Ben Coleman sicher genommen. 3:1 (12:10, 4:11, 11:2, 11:2) hieß es gegen den Briten nach 54 Minuten Spielzeit. »In den ersten beiden Sätzen war es nicht mein Spiel. Ich war ein bisschen zu defensiv, nicht ganz aktiv. Doch meine Körpersprache ist immer besser geworden. Ab dem dritten Satz war ich viel selbstbewusster in meinen Schlägen«, freute sich Rösner nach einer insgesamt guten Leistung. »Ich bin viel aggressiver in die Bälle reingegangen. Das hat den Unterschied gemacht.«

In der zweiten Runde bekommt es Rösner am Samstag um 12 Uhr mit dem Briten Declan James (England) zu tun, den er in diesem Jahr schon im Viertelfinale der DPD Open in Eindhoven mit 3:0 geschlagen hat. Sein Urteil: »Ein harter Gegner, aber machbar!«

Paderborns Schweizer Nicolas Müller feierte einen souveränen 3:0-Sieg (11:6/11:9/11:7) in der ersten über Runde über den österreichischen Qualifikanten Aqueel Rehman.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7051559?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2447933%2F2352966%2F2514646%2F