Squash-Bundesliga: Paderborner SC muss im Duell gegen den ärgsten Verfolger Turnhalle Niederrhein auf die New-York-Starter Simon Rösner und Nicolas Müller verzichten
Mit „B-Team“ ins Spitzenspiel

Paderborn  (WB). Spannendes Verfolgerduell zum Hinrundenende in der 1. Squash-Bundesliga Nord, und zwar auf eigenem Terrain: Der verlustpunktfreie Spitzenreiter Paderborner SC kann am Samstag (14 Uhr, Ahorn-Squash) im Lightpower-Centercourt mit einem Heimerfolg den ebenfalls noch unbesiegten Tabellenzweiten SC Turnhalle Niederrhein distanzieren.

Donnerstag, 09.01.2020, 21:00 Uhr
Raphael Kandra führt den Paderborner SC im Heimspiel gegen den ebenfalls noch unbesiegten Verfolger SC Turnhalle Niederrhein an. Foto: Henning Angerer
Raphael Kandra führt den Paderborner SC im Heimspiel gegen den ebenfalls noch unbesiegten Verfolger SC Turnhalle Niederrhein an. Foto: Henning Angerer

Das muss allerdings ohne Simon Rösner gelingen. Der Weltranglistensiebte sowie ebenfalls der Schweizer Nicolas Müller weilen beim PSA World Tour-Turnier „Tournament of Champions“ in New York (9. bis 17. Januar). Der an Position sechs gesetzte Simon Deutsche wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag um 3 Uhr deutscher Zeit sein Auftaktmatch bestreiten. Sein Gegner wird der Gewinner der Partie Campbell Grayson (NZL) gegen Edmon Lopez (ESP) sein.

Kandra hofft auf „spektakulären Spieltag“

„Das werden gute und spannende Spiele für uns alle“, freut sich Europameister Raphael Kandra auf die bislang schwierigste Aufgabe der Saison. Der Gast aus Krefeld hat bloß einen Zähler weniger gesammelt und ist der letzte verbliebene Widersacher im Kampf um die Staffelmeisterschaft. Er bekommt es mit dem Ungarn Balazs Farkas (WRL 105) zu tun. Kandra hofft auf einen „spektakulären Spieltag. Krefeld ist der am stärksten aufgestellte Konkurrent, was sie in der noch laufenden Hinrunde eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Und es wird besonders interessant, wer besser aus der Weihnachtspause heraus kommt und sich die wichtigen Punkte sichert. Auch ohne Simon ist unser Ziel klar gesteckt. Wir wollen wieder den Sieg“, erklärt Kandra. „Ich denke, wir haben ein starkes B-Team zur Hand.“

Steinmann an zwei

PSC-Teammanager Friedel van Rossum hat sich für den Schweizer Dimitri Steinmann auf Position zwei entschieden, der es mit der ehemaligen niederländischen Nummer eins zu tun bekommt. Der 37-jährige Schweertman hat sich 2017 aus dem PSA-Spielbetrieb zurückgezogen und sich davor mehrere Jahre um die Position 70 im PSA-Ranking gehalten. Lucas Wirths trifft in seinem Match an mit dem Deutsch-Ägypter Sadik auf einen alten Bekannten, der 2016 selbst für den PSC gespielt hat. Und Lennart Osthoff macht am Samstag den Anfang gegen den Jugend-Nationalspieler Abdel-Rahman Ghait.

Am Sonntag (14 Uhr) geht es für die Paderborner mit einem Auswärtsspiel beim punktlosen Tabellenletzten Sportwerk Hamburg in Stellingen weiter. An der Elbe wird zusätzlich Raphael Kandra fehlen. Ihm wird am Tag nach dem Sportlerball eine Pause gegönnt. So bietet der Deutsche Serienmeister Dimitri Steinmann (SUI, 63. WRL), Lucas Wirths, Lennart Osthoff sowie Tim Garner (49) auf. Mit dem Altmeister, dem „Mister Rocket“, ist internationaler Ersatz aus England eingeflogen worden. Die Hamburger müssen auf Spielertrainer Bart Wijnhoven verzichten, der als Mental Coach für den Neuseeländer Paul Coll (5. WRL) und Nele Gilis aus Belgien (18. WRL) ebenfalls in New York weilt.

An der Rezeption des Ahorn-Squash (Tel. 05251-1371177) gibt es für das Bundesligaspiel Tickets für den regulären Preis von neun Euro. Schüler, Studenten oder Rentner erhalten den ermäßigten Eintritt für fünf Euro. Das Familienticket (zwei Erwachsene, zwei Kinder) kostet 21 Euro, wobei Kinder bis zehn Jahre generell freien Eintritt haben.

PSC II mit Heimvorteil

Auch die Zweitvertretung des Paderborner PSC spielt zu Hause. Am Samstag (ab 14 Uhr) werden zum fünften Spieltag der NRW-Liga den SRC Bergische Löwen und den SC Bochum erwartet. Für den PSC spielen Cederic Lenz, Frank Leidiger, Jairo Navarro und an Position vier Paul Schweizer sowie Liaquat Ali. Die Paderborner gehen als Tabellendritter mit insgesamt 16 Punkten und fünf Zählern Vorsprung auf die Bergischen Löwen in den Rückrundenauftakt. Die Bochumer haben mit nur zwei Punkten die rote Laterne inne.

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