Di., 21.01.2020

Leichtathletik: LC Paderborn sammelt bei den Westfälischen Hallenmeisterschaften in Dortmund vier Titel und belegt weitere Podestplätze Kuß sprintet zu Gold und DM-Norm

Schnelle LC-Frauen: Die Staffel mit Yasmin Kwadwo, Alina Kuß, Ina Thimm und Lauryn Siebert (von links) gewann den Westfakentitel im 4 x 200 Meter-Rennen mit fast vier Sekunden Vorsprung.

Schnelle LC-Frauen: Die Staffel mit Yasmin Kwadwo, Alina Kuß, Ina Thimm und Lauryn Siebert (von links) gewann den Westfakentitel im 4 x 200 Meter-Rennen mit fast vier Sekunden Vorsprung. Foto: Luzie Probst

Paderborn   (WB). Westfalens schnellste Hallensprinter über die Kurzdistanz kommen vom LC Paderborn: Alina Kuß und Noel Thorwesten setzten sich bei den Offenen Westfälischen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und U18 in der renovierten Helmut-Körnig-Halle die Krone über 60 Meter auf.

Rote Welle in Dortmund: Annähernd 40 Leichtathleten des LC Paderborn sorgten für eine ordentliche Medaillenausbeute. Insgesamt vier Titel, vier Podiumsplätze und zahlreiche Top-Acht-Platzierungen zeugten von einem guten Leistungsstand. Dreimal Sprintgold ging an die Sprinter der Gruppe von Thomas Prange und Kathi Panitz. Das lässt auf einen „heißen“ Sommer hoffen.

Mit 7,55 Sekunden im Vorlauf konnte Alina Kuß bereits die Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften am 22./23. Februar in Leipzig abhaken. Im Finale stellte sie mit 7,53 Sekunden eine deutliche Bestzeit auf, verwies die beiden Wattenscheiderinnen Fabienne Fliedner und Synthia Oguama (jeweils 7,60 Sekunden) auf die Plätze und packte damit ihr Potenzial für diese Saison aus. Auch Janina Faßbender (ehemals Kölsch) packte als Sechste mit 7,65 Sekunden die DM-Norm. Bei Noel Thorwesten läuft’s richtig gut. Er zog mit 6,87 Sekunden als deutlich Vorlaufschnellster ins Finale ein, welches er mit 6,80 Sekunden souverän für sich entscheiden konnte (wir berichteten).

Neue 200-Meter-Bestzeit

Für Alina Kuß ging es anschließen auf die 200 Meter. In neuer Bestzeit von 24,39 Sekunden belegte die 23-Jährige hier den Bronzerang. Die 4 x 200-Meter-Frauenstaffel des LC Paderborn mit Yasmin Kwadwo, Alina Kuß, Ina Thimm und Lauryn Siebert erlief mit fast vier Sekunden Vorsprung den Titel. Siegerzeit: 1:39,96 Minuten. Ein weiterer Staffeltitel ging an die 3 x 1000-m-Staffel der Männer mit Jannick Bastian, Robin Nikolai und Marc Leineke. Das Trio benötigte 8:12,89 Minuten.

DM-Norm geknackt

Aufs Podest lief auch Finja Berenbrinker über die 1500 Meter in der U18. Mit 4:45,16 Minuten konnte sie auf dieser ihr neuen Strecke ein zweites Mal die geforderte Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften (15./ 16. Februar in Neubrandenburg) unterbieten. Trainingskollegin Kiara Nahen startete als U20-Athletin im Frauenfeld und belegte dort in 9:58,41 Minuten den dritten Platz. Auch sie löste mit dieser Zeit deutlich ihr Ticket für die U20-DM.

Büthe gewinnt Bronze

Mehrkämpfer Simon Büthe konnte sich im Weitsprung der U18 mit 6,50 Metern Bronze sichern. Franka Schröder (U18) erreichte mit 5,24 Metern im Weitsprung Platz sechs, Anna Salmen landete mit 5,21 Metern auf Platz acht. Salmen konnte zuvor über die 60 Meter bereits eine neue Bestleistung von 8,15 Sekunden aufstellen, die sie im Endlauf nochmals bestätigte. Eine neue 200-Meter-Bestleistung verbuchte Charlotte Kiesner (U18), indem sie ihre erst kürzlich aufgestellte Bestleistung um fast eine halbe Sekunde auf 26,59 Sekunden verbesserte – Platz fünf. Ebenfalls Rang fünf über die 200 Meter erreichte mit 25,33 Sekunden Lauryn Siebert im Frauenfeld. U20-Athlet Marvin Orthmann sprintete in 22,81 Sekunden auf Platz sechs über die 200 Meter im Feld der Männer.

Jonas Menze (U18) belegte über die 200 Meter in 24,11 Sekunden Rang acht. Als Sechster beschloss Lorenz Gamm die 800 Meter (1:59,64 min). Trainingskollegin Kea Wagemann startete über die gleiche Strecke und belegte in der Wertung der Frauen Platz sechs in 2:18,27 Minuten.

Tim Düchting vom TSV Schloß Neuhaus wurde im Dreisprung der männlichen Jugend U18 mit 11,20 Metern Fünfter. Achter im Kugelstoßen der MJU18: Vereinskollege Jonas Mathews (10,64 m).

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