Mi., 22.01.2020

Badminton: Drittligist SC Blau-Weiß holt gegen Langenfeld (5:3) und Mülheim (4:4) drei Punkte und ist jetzt Vorletzter Starke Ostenländer brauchen ein Wunder

Hendrik Wiedemeier legt mit einem starken Auftritt im 2. Herreneinzel den Grundstein für Ostenlands 5:3 in Langenfeld.

Hendrik Wiedemeier legt mit einem starken Auftritt im 2. Herreneinzel den Grundstein für Ostenlands 5:3 in Langenfeld. Foto: Elmar Neumann

Ostenland/Hövelhof  (WB/en). Nicht mehr Letzter, den Rückstand zum ersten Nichtabstiegsplatz von fünf auf drei Punkte verkürzt – Badminton-Regionalligist SC BW Ostenland hat nach dem so wichtigen Doppelspieltag mit den zwei Auswärtsspielen bei der direkten Konkurrenz viele positive Aspekte vorzuweisen.

Und doch bleibt nach dem 5:3-Sieg in Langenfeld und dem 4:4 in Mülheim festzuhalten, was Coach Dominik Ahlheit so formuliert: „Vor der Saison hätte ich gesagt: Drei Punkte aus diesen beiden Spielen wäre ein super Ergebnis. Dabei bleibe ich auch. Trotzdem bräuchten wir jetzt ein Wunder , um doch noch drinzubleiben.“

Wiedemeier kämpft beeindruckend

Die Grundlage dafür, zumindest noch einen Hauch Hoffnung mit in den Saisonendspurt zu nehmen , legten die Blau-Weißen in Langenfeld, wo eine Wiederholung des Hinspielsieges zur Pflicht erhoben worden war. Den Titel „Man of the Match“ in dieser Partie vergab Ahlheit eindeutig an Hendrik Wiedemeier. Nach einer knappen Niederlage im ersten Vergleich verspielte der Steinheimer auch beim Wiedersehen mit Chenyang Jiang im ersten Durchgang eine 20:18-Führung (20:22), nur um sich diesmal in beeindruckender Manier zurückzukämpfen. Die folgenden Sätze in diesem 2. Herreneinzel gingen mit 21:18 sowie 21:15 an den Gast und hergestellt war das 3:3, aus dem Karina Büser und das Mixed Laura Müller/Jan Santüns ein 5:3 machten. „Hendrik hat ein herausragendes Einzel abgeliefert und uns auf die Siegerstraße gebracht“, sagte Ahlheit. Die ersten zwei Zähler hatten Tim Hindera/Wiedemeier (2. HD) und Büser/Müller (DD) verbucht.

Die vermutlich vorentscheidende Partie In Mülheim lief mit dem Gewinn der beiden Herrendoppel durch Santüns/Mike Gnanagunaratnam (1. HD) und Hindera/Wiedemeier (2. HD) zunächst wie erhofft. Auf den Damen-Positionen war erwartungsgemäß nur wenig zu machen. Diesmal hatte Wiedemeier Pech, dass ihm nach einer 16:14-Führung im dritten Satz die Kräfte ausgingen. Auch Tim Hindera unterlag mit 1:2. Aber Karim Krehemeier und insbesondere das Mixed Santüns/Müller, das sogar einen Matchball abwehrte, behielten über die Maximaldistanz die Nerven und die Oberhand.

Zuversicht hält sich in Grenzen

Vier Spieltage vor Schluss liegt der SCO jeweils drei Punkte hinter dem BV Mülheim III und dem BC Hohenlimburg II, der am letzten Spieltag in Ostenland gastiert. Die Zuversicht, dass es am 22. März noch zu einem echten Endspiel um den Regionalligaverbleib kommen könnte, hält sich jedoch in Grenzen. „Realistisch gesehen, traue ich uns in den letzten vier Spielen noch drei Punkte zu. Das hieße, dass die anderen beiden Teams gar nichts mehr holen dürften und das halte ich für höchst unwahrscheinlich“, sagt Ahlheit. Dass einer der beiden Konkurrenten noch punktet, ist sogar Fakt, denn am 8. Februar kommt es in Mülheim zum direkten Duell. „Ein Wunschergebnis für das Spiel haben wir nicht. Unser Ziel ist es, nicht als Letzter abzusteigen und im Hinblick darauf, sieht es nach diesem Wochenende gut aus“, sagt Ahlheit.

Kreisrivale BC Phönix Hövelhof darf sich dagegen spätestens nach diesem Doppelspieltag völlig entspannt mit den Planungen einer weiteren Drittligasaison befassen. Die Mannschaft von Trainer Martin Brameyer gewann das Heimspiel gegen den BC Hohenlimburg II mit 7:1 und erarbeitete sich tags darauf ein 4:4 beim Gladbecker FC. Dort gingen drei von vier Dreisatzpartien an die Gastgeber, aber im abschließenden Mixed waren es Melanie Gräßer und Sven Falkenrich, die mit 19:21, 21:18 und 21:19 triumphierten. Ungewohnt verlief der Tag für den Topspieler des Tabellenvierten. Der Serbe Ilija Pavlovic kassierte mit dem 1:2 gegen Nils Wackertapp seine erste Einzelniederlage in dieser Saison und steht nun bei 8:1 Siegen.

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