2. Basketball-Bundesliga Pro A: Uni Baskets Paderborn unterliegen bei den Bayer Giants Leverkusen mit 82:103
Mit eigenen Mitteln geschlagen

Paderborn  (WB/jm). Herber Rückschlag im Kampf um die Play-offs: Für die Uni Baskets Paderborn bleiben Auswärtsspiele in der 2. Basketball-Bundesliga Pro A ein mühsames Unterfangen. Beim heimstarken Aufsteiger Bayer Giants Leverkusen gab es am Samstagabend eine verdiente 82:103 (43:48)-Niederlage.

Samstag, 25.01.2020, 21:52 Uhr aktualisiert: 25.01.2020, 21:54 Uhr
Auf verlorenem Posten: Kendale McCullum und die Uni Baskets verloren in Leverkusen deutlich mit 82:103. Foto: Elmar Neumann
Auf verlorenem Posten: Kendale McCullum und die Uni Baskets verloren in Leverkusen deutlich mit 82:103. Foto: Elmar Neumann

Die Bayer-Mannen, die sich für ihre 83:94-Hinspielpleite revanchierten, feierten den neunten Heimsieg in Folge und schlugen die Baskets mit deren Waffe: 14 von 24 Dreiern (58 Prozent) zappelten im Netz.

Die Baskets starteten in der Ostermann-Arena denn auch mit diesem bewährten Mittel, zwei Distanztreffern durch Ryan Logan und Daniel Mixich. Nach diesem 6:8-Rückstand entwickelte sich ein erstes Viertel, das geprägt war von Führungswechseln. Nach dem 8:12 besorgte Kendale McCullum gegen die Pressdeckung der Giganten den Ausgleich, Center Ivan Buntic – Topscorer seines Teams im ersten Durchgang – holte die Führung zurück (14:12, 16:15, 20:15). Zum ersten Seitenwechsel standen solide sieben von zehn Zweiern zubuche und neun Rebounds. Nach dem treffsicheren Auftakt dafür bloß drei von acht Dreiern.

Bis zum 39:39 ausgeglichen

Es blieb eng. Nach zwei Fehlaktionen Jackson Trapps – der US-Boy blieb diesmal bei einer 20-Prozent-Quote stehen – wurde aus einem 28:27 ein 30:32. Drei Gleichstände bis zum 39:39 (17.) zeigten an, dass das Duell der beiden Überraschungsteams bis dato absolut ausgeglichen verlief.

Individuelle Fehler, insgesamt sieben Turnover der Gäste und Pechvogel Trapp, der zu dem Zeitpunkt nur einen von von fünf Dreiern getroffen und drei Ballverluste kassiert hatte, begünstigten Leverkusens Zwischenspurt zum 45:40 und 48:43-Halbzeitstand. Beide Verteidigungssreihen ließen Steigerungspotenzial durchschimmern.

Leverkusen trifft stark aus der Distanz

Die Baskets sollten in der Folge nur noch hinterherhecheln. 46:53, 49:61 (24.) – die Giants wirktennun erheblich entschlossener. Beim 51:64 versuchte Steven Esterkamp mit einer Auszeit den Spielfluss der Hausherren zu stören; vergebens. Auch weil Leverkusen weiter exorbitant effektiv aus der Distanz traf – elf von 17 Dreier (65 Prozent) – wuchs der Rückstand 70 Sekunden vor Viertelende bis auf 60:77 an.

Vor dem letzten Abschnitt standen bereits elf Paderborner Turnover auf dem Statistikbogen, zur Schlusssirene waren es zwölf. Der Fehlerreigen wollte einfach nicht abreißen. Zu hastig abgeschlossene Distanzwürfe waren eine fette Beute für die Leverkusener, die bis zum 89:71 unverändert stark dreifach punkteten (65 Prozent). Die zwei Busladungen starke Fangemeinde wartete vergeblich auf eine Paderborner Aufholjagd. Mit ihrem 14. Dreier erhöhten die Giganten zweieinhalb Minuten vor Schluss auf 97:79.

Fünf Paderborner, angeführt von Kendale McCullum (17), punkteten zweistellig. Guard Luca Kahl, der sich vor dieser Saison nach vier Jahren in Paderborn den Leverkusenern angeschlossen hatte, kam gegen seinen Ex-Klub auf zwölf Punkte.

Die Baskets-Statistik

Bayer Giants Leverkusen: Celebic (18), Kahl (12), Lasher (21), Eberhardt (3), Winter (5), Schönborn (3), Edigin Jr. (6), Heinzmann (5), Kucz-mann (8), Hornsby (22), Schick (0), Blass (0)

Uni Baskets: Trapp (8 Punkte, 3 Assists, 2/9 Dreier, 3 Turnover, 24:03 Minuten), Mixich (10 Punkte, 3/5 Dreier, 32:45 Minuten), McCullum (17 Punkte, 8/13 Feldwürfe, 5 Assists, 6 Rebounds, 33:34 Minuten), Seiferth (6 Punkte, 18:37 Minuten), Logan (10 Punkte, 3 Assists, 8 Rebounds, 25:53 Minuten), Buntic (15 Punkte, 7/9 Feldwürfe, 6 Rebounds, 19:58 Minuten), Ballhausen (7:15 Minuten), Reuter (11:05 Minuten), Ward (16 Punkte, 5 Assists, 3/8 Dreier, 26:50 Minuten)

Die Viertelergebnisse: 21:23, 27:20, 31:22, 24:17

Zuschauer: 1073

Das nächste Spiel: Weiter geht es für die Uni Baskets am Samstag, 1. Februar, gegen die MLP Academics Heidelberg. Anwurf im Sportzentrum Mas­pernplatz ist um 19.30 Uhr.

 

 

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