Squash-Bundesliga: Paderborner SC gewinnt beim RSB in Rheydt glatt mit 4:0.
Leichter Aufgalopp ohne Satzverlust

Paderborn  (WB/jm). Die drei Pflichtpunktke sind im Sack: Mit einem problemlosen 4:0-Erfolg beim RSB in Rheydt hat der Paderborner SC seine Tabellenführung in der Squash-Bundesliga Nord verteidigt.

Samstag, 22.02.2020, 16:52 Uhr aktualisiert: 22.02.2020, 16:54 Uhr
Gut bewegt, gut gefühlt: Lennart Osthoff setzte sich mit 3:0 durch. Foto: Oliver Schwabe
Gut bewegt, gut gefühlt: Lennart Osthoff setzte sich mit 3:0 durch. Foto: Oliver Schwabe

Aber auch der ärgste Verfolger SC Turnhalle Niederrhein gab sich keine Blöße. Am Sonntag um 14 Uhr im Ahorn-Sportpark wird’s gegen den Tabellendritten 1. Bremer SC definitiv kniffliger.

Das Gastspiel in Mönchengladbach ging ohne Satzverlust über die Bühne. Nach etwas mehr als zwei Stunden war schon alles vorbei. Cederic Lenz profitierte als erster davon, dass der Gastgeber krankheitsbedingt geschwächt auftrat. „Es war ein relativ leichtes Spiel gegen einen Gegner, der es nicht gewohnt ist, hohes Tempo zu spielen, wie es in der Bundesligas der Fall ist“, kommentierte er die „klare Geschichte“. Lennart Osthoff erhöhte auf 2:0. „Ich habe mich gut bewegt, gut gefühlt und das Ding komfortabel nach Hause geholt“, erläuterte er sein 3:0 gegen Jugendspieler Wipperfürth.

„Ich musste mich zuerst finden“, freute sich Viktor Byrtus über seine siegreiche Rückkehr zum PSC. „Es war aber auch wirklich leicht heute.“ Simon Rösner band den Sack „ziemlich dominant“ zu. „Alle haben ihre Leistung gebracht und verdient gewonnen.“

Die Ergebnisse

Simon Wolter - Simon Rösner 3:11/4:11/4:11, Christoph Bluhm - Viktor Byrtus 7:11/ 6:11/3:11, Jan Wipperfürth - Lennart Osthoff 5:11/6:11/ 5:11, Andreas Eschweiler - Cederic Lenz 2:11/3:11/5:11

Kandra verliert in Toronto

Raphael Kandra, 30. der PSA-Weltrangliste, hat beim mit 79.500 Dollar dotierten Troilus Gold Canada Cup in Toronto sein Erstrundenmatch gegen den Franzosen Baptiste Masotti (WRL 40) mit 2:3 verloren. Nach 79 Minuten musste sich der dreimalige Deutsche Meister unglücklich mit 12:10, 11:8, 11:13, 8:11, 6:11 beugen. „Es hat leider nicht ganz gereicht“, bedauerte Kandra, dass er seine 2:0-Satzführung nicht ins Ziel retten konnte. „In dritten Satz habe ich ein wenig die Pace verloren, nicht mehr richtig Druck gemacht, und bin zu passiv geworden“, merkte er selbstkritisch an.

Im vierten Durchgang schien Kandra wieder „da“, ging 9:6 in Führung und stand vor dem Matchgewinn. „Dann hat Baptiste angefangen, aus allen Lagen zu schießen. Er hatte ja nichts mehr zu verlieren und die Bälle richtig gut getroffen. Mit diesem Momentum bin ich nicht mehr zurechtgekommen.“ Im fünften Satz, nach dem 5:5, ließ Kandras Kraft rapide nach. „Ein bisschen schade. Das war ich nicht gewohnt von mir.“ Donnerstag startet Kandra beim Turnier in Chicago.

 

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