FLVW gibt neue Empfehlung für Freundschafts- und Testspiele weiter
Jetzt doch nur vier Wechsel

Paderborn (WB). Es gibt schon wieder eine neue Entwicklung die Wechselbestimmungen bei Freundschafts- und Testspielen betreffend: Die Abteilung Sport der Staatskanzlei hat sich noch einmal mit dem NRW Gesundheitsministerium abgesprochen und die Empfehlung ausgesprochen, dass die Mannschaften nur maximal vier Auswechslungen pro Partie vornehmen sollen.

Mittwoch, 29.07.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 29.07.2020, 05:03 Uhr
Die Wechselbestimmungen sorgen für Kopfzerbrechen. Aktueller Stand für den Westenholzer Trainer Peter Ber­horst und seine Kollegen: Pro Spiel darf jedes Team nun maximal vier Spieler tauschen. Foto: Jörn Hannemann
Die Wechselbestimmungen sorgen für Kopfzerbrechen. Aktueller Stand für den Westenholzer Trainer Peter Ber­horst und seine Kollegen: Pro Spiel darf jedes Team nun maximal vier Spieler tauschen. Foto: Jörn Hannemann

FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski und der Verner Manfred Schnieders (Vizepräsident Amateurfußball) haben die Vereine im Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen in einem Schreiben über die jüngsten Änderungen informiert.

Schiedsrichter ausgenommen

Die 30-Personen-Grenze der Coronaschutzverordnung wird laut Staatssekretärin Andrea Milz folgendermaßen ausgelegt: „Die 30 Personen beziehen aktive Spieler und eingewechselte Ersatzspieler ein, also alle, die in den gezielten Kontaktsport gehen. Nicht einzubeziehen sind alle Personen, die – wie beim normalen Sport – die 1,5 Meter Abstand einhalten, also alle Trainer und Ersatzspieler und Schiedsrichter – selbst wenn beim Schiedsrichter ein minimales Kontaktrisiko besteht. Das besteht bei normalen Sportgruppen, zum Beispiel beim Joggen, auch. Die nicht in die 30er-Gruppe zu zählenden Personen müssen den Abstand von 1,5 Metern einhalten.“ Am vergangenen Freitag hatte Milz noch mitgeteilt, dass die Anzahl der Auswechselspieler nicht weiter beschränkt sei, da bei einem Fußballspiel nicht mehr als 30 Spieler zeitgleich auf dem Platz aktiv Sport treiben würden. Walaschewski und Schnieders betonen in diesem Zusammenhang noch einmal: „Weiterhin unerlässlich sind die Abstimmung mit der jeweiligen Kommune und Gesundheitsbehörde vor Ort sowie ein Hygienekonzept und die Datenerfassung zur Rückverfolgung der beteiligten Personen und Zuschauer.“

Rahmenterminkalender steht

Deutlich klarer gestaltet sich da zunächst der vom FLVW veröffentlichte Rahmenterminkalender für die Spielzeit 2020/21. Der gilt für die überkreislichen Männer-Spielklassen, Bezirksliga bis Oberliga Westfalen. Der Anpfiff zur Saison erfolgt bei den Männern wie angekündigt am 6. September. Der letzte Spieltag ist für den 20. Juni angesetzt. Der letzte Spieltag vor der verkürzten Winterpause wird am 20. Dezember ausgetragen. Für Ligen mit einer Staffelstärke von 21 oder 22 Mannschaften beginnt das Fußballjahr 2021 bereits am 31. Januar. Dies betrifft die Oberliga Westfalen. In einer Abstimmung haben 13 der 21 Vereine für den regulären Spielmodus mit Hin- und Rückrunde votiert. Acht Vereine stimmten für die Variante mit einer Hinrunde und anschließenden Play-offs und Play-downs. „Es ist ein ambitionierter Wunsch einer Mehrheit der Oberliga-Vereine, dem wir nun mit der Termingestaltung nachkommen möchten“, sagt der FLVW-Vizepräsident Manfred Schnieders. Der abschließende Spieltag für alle überkreislich spielenden Mannschaften ist für den 20. Juni angesetzt. Je nach Staffelstärke starten die überkreislich spielenden Frauenmannschaften von der Bezirks- bis zur Westfalenliga am 6. September (17-/18er-Staffeln) oder am 20. September (15-/16er-, 13-/14er-, 11-/12er-Staffeln). Der letzte reguläre Spieltag ist auch bei den Frauen am 20. Juni 2021.

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