SV Heide geht selbstbewusst ins Heimspiel gegen Nieheim
Pokalcoup sorgt für breite Brust

Paderborn (WB/it). Am zweiten Spieltag der Fußball-Landesliga treffen in den Partien SC Verl II gegen Hövelhofer SV und SuS Westenholz gegen FC Bad Oeynhausen vier der acht Gewinner aus der Vorwoche aufeinander. Derweil erwartet der SV Heide zu seinem Heimspieldebüt den FC Nieheim. Der SCV Neuenbeken reist zum FC Kaunitz.

Samstag, 12.09.2020, 03:00 Uhr aktualisiert: 12.09.2020, 05:02 Uhr
Markus Driller, der Trainer des SV Heide Paderborn. Foto: Jörn Hannemann
Markus Driller, der Trainer des SV Heide Paderborn. Foto: Jörn Hannemann

SuS Westenholz - FC Bad Oeynhausen (So., 15 Uhr). Der SuS war einer der Gewinner des ersten Spieltags. Wenn auch nach Torchancen unterlegen, entführten die Gäste beim fast ein Jahr zu Hause ungeschlagenen SCV Neuenbeken drei Punkte. „Unser Erfolgsfaktor in Neuenbeken war eine sehr gute Einstellung mit viel Disziplin, gepaart mit einem Quäntchen Glück. Wenn wir es gegen Bad Oeynhausen genauso angehen, haben wir auch Sonntag die Chance zu punkten“, meint Trainer Peter Berhorst. Dabei setzt der Coach auch auf die Platzverhältnisse beim SuS. Da der FC auf Kunstrasen spielt, auf dem Westenholz in der vergangenen Serie punktete, erhofft er sich auf dem Rasenplatz an der Westenholzer Straße einen spielerischen Vorteil. Michael Schormann ist wieder im Training und kehrt in den Kader zurück. Ob dies auch für Gianluca Parrotta und Marius Franz gilt, wird kurzfristig entschieden. Ein Einsatz von Patrick Kosfeld ist weiterhin keine Option.

SV Heide Paderborn - FC Nieheim (So., 15 Uhr). Mit dem in Bad Westernkotten von der Trainerbank verwiesenen Markus Driller bestreitet Aufsteiger SV Heide Paderborn sein erstes Landesligaheimspiel seit der Saison 2004/05. Nieheim ist Driller und seinen Spielern noch aus der Bezirksliga bekannt. „Der FC hat eine andere Qualität als Bad Westernkotten. Wir müssen anders als am Sonntag von Anfang an hellwach sein und aus unseren Fehlern lernen. Es wird notwendig sein, dass wir der Partie von der ersten Minute an unseren Stempel aufdrücken und nicht nur 75 Minuten gut spielen“, meint Driller. Viel Selbstbewusstsein haben die Paderborner Mitte der Woche im Pokal getankt. Der überraschende Sieg gegen den Delbrücker SC hat gute und schlechte Seiten. „Wir haben im Pokal begeisternden Fußball gezeigt. Die Partie wird uns aber sicher etwas in den Knochen stecken“, sagt der Coach.

Die Räume klein halten

SC Verl II - Hövelhofer SV (So., 15 Uhr). Nach dem überraschenden Auftaktsieg gegen Kaunitz wartet mit dem SC Verl II der nächste schwere Brocken auf den HSV. „Völlig unabhängig vom Personal, das Verl Sonntag aufbietet, hat die Mannschaft eine hervorragende Ballzirkulation mit einem dominanten Spielstil“, so Trainer Björn Schmidt, der die Räume für die spielstarken Verler klein halten möchte. „Das versucht jeder gegen Verl“, sagt Schmidt. Ihm hat gegen Kaunitz die Aufopferungsbereitschaft seiner Mannschaft gefallen. „Außerdem haben wir nach der Pause einige Dinge umgesetzt, die es vor allem Nico Thieschnieder erschwert haben, so aufzuspielen wie in den ersten 45 Minuten“, sagt Schmidt. Mit Jan Henke, Moritz Zimmermann, Sergio Pinto und Irfan Hajdarevic beklagt er vier angeschlagene Spieler.

FC Kaunitz - SCV Neuenbeken (So., 15 Uhr). Für Gästecoach Marco Cirrincione ist Kaunitz einer der Top5-Klubs der Staffel. „Wir müssen uns nach der Partie gegen Westenholz kräftig schütteln und trotz der schwierigen personellen Situation positiv ins Spiel gehen. Wichtig wird es sein, dass wir ein situationsbedingtes Pressing und eine variable Spieleröffnung umsetzen können“, sagt Cirrincione. Er wünscht sich von seinem Team, dass es da weitermacht, wo es gegen Westenholz in der zweiten Halbzeit aufgehört hat. Einziger Unterschied: „Wir werden nicht häufig eine zweistellige Zahl an Chancen bekommen. Deswegen müssen wir diese besser nutzen“, so der Coach. Cirrincione, dem bis zu acht Akteure fehlen könnten, feiert am Sonntag ein Wiedersehen mit einigen Kaunitzer Spielern, die er einst im U17-Bundesligateam des SC Paderborn trainierte: „Das ist eine ganz andere Welt, denn diese Spieler sitzen zum Teil in Kaunitz auf der Bank.“

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