Fußball-Westfalenpokal: Landesligist contra Regionalligist
Neuenbeken freut sich auf Münster

Paderborn (WB/pk). Das Kreispokalfinale durfte der SCV Neuenbeken aufgrund einer Disqualifikation (nicht spielberechtigte Spieler eingesetzt) nicht spielen, als Bezirksliga-Meister darf der SCV aber zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im Westfalenpokal antreten und zog dort das große Los. In der 1. Runde kommt Drittliga-Absteiger SC Preußen Münster ins Beketal.

Donnerstag, 17.09.2020, 11:51 Uhr aktualisiert: 17.09.2020, 13:58 Uhr
Für Neuenbekens Trainer Marco Cirrincione ist Preußen Münster der absolute Wunschgegner. „Das ist ein Highlight“, sagte er. Foto: Elmar Neumann
Für Neuenbekens Trainer Marco Cirrincione ist Preußen Münster der absolute Wunschgegner. „Das ist ein Highlight“, sagte er. Foto: Elmar Neumann

Nach zwei Niederlagen für den Aufsteiger zum Saisonauftakt in der Landesliga mal wieder eine gute Nachricht . „Die Freude bei uns ist riesig, von so einem Kracher haben wir immer geträumt. Wir sind sehr gespannt“, sagte Obmann Andreas Keite. Doch einen Wermutstropfen gibt es. „Wir werden wohl nicht so viele Zuschauer reinlassen dürfen, da wir keine Tribüne mit Sitzplätzen auf unserem Sportplatz haben. Und wir können ja die Leute schlecht mit Abstand auf den Rasen setzen“, scherzt Keite. Dann sagte er: „Ich gehe, Stand jetzt, davon aus, dass es nur 300 Fans sein dürfen. Das wäre natürlich sehr schade.“

Unabhängig davon bekam Trainer Marco Cirrincione erst einmal seinen Wunschgegner. „Ich wollte gegen Münster spielen, das war der attraktivste Gegner im Topf. Das ist für uns ein absolutes Highlight“, sagte Cirrincione, der sich auf ein Duell der Gegensätze freut: „Münster ist ein Traditionsverein mit Bundesligaerfahrung und Spielern, die unter Profibedingungen arbeiten. Jetzt kommen sie zu uns aufs Dorf zu einem ebenfalls tollen Verein. Ich freue mich schon auf die Gesichter, wenn sie unseren Platz und die Kabinen sehen. Das ist doch super und echte Fußball-Romantik.“

Delbrück beim TuS Senne

Sehr zufrieden mit der Auslosung zeigte sich auch Detlev Dammeier, Trainer des Delbrücker SC. Der Westfalenligist ist zu Gast beim Bielefelder Bezirksligisten TuS Senne. Dammeier ist gleich aus zwei Gründen „sehr zufrieden. Zum einen müssen wir nicht sonst wohin fahren und zum anderen ist die Aufgabe machbar. Wir werden uns überraschen lassen, wie stark der Gegner ist, aber unterschätzen werden wir ihn definitiv nicht“.

Angesetzt sind die Spiele für Mittwoch, 14. Oktober, gespielt werden kann bis zum 31. Oktober. Die Auslosung bei den Frauen steht noch aus, aus dem Kreis Paderborn sind Kreispokalsieger Delbrücker SC und Finalist SC Borchen dabei.

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