Hannah Pollmeier vom Regionalligisten TTV Hövelhof gewinnt Qualifikationsturnier
„Vom Kopf her stark“

Hövelhof (WB/jm). Hannah Pollmeier vom TTV Hövelhof hat ihre Spitzenstellung auf Westdeutscher Tischtennis-Ebene demonstriert.

Mittwoch, 30.09.2020, 03:00 Uhr
Sieg beim Qualifikationsturnier: Hannah Pollmeier (16) vom TTV Hövelhof ist bei der Jugend 18 die Beste im Westen. Foto: Jörg Fuhrmann
Sieg beim Qualifikationsturnier: Hannah Pollmeier (16) vom TTV Hövelhof ist bei der Jugend 18 die Beste im Westen. Foto: Jörg Fuhrmann

Die 16-jährige Regionalligaspielerin setzte sich beim WTTV-Qualifikationsturnier für das DTTB Top 48 der Jugend U18 in sieben Begegnungen ungeschlagen mit einer Satzbilanz von 21:6 durch. Der TV Refrath war Ausrichter dieses ersten großen Turniers nach der Coronapause (ohne Zählschiedsrichter), und Mitfavoritin Hannah Pollmeier war in Bergisch-Gladbach auf den Punkt „da“. Unter den Augen von Verbands-Cheftrainer Stephan Schulte-Kellinghaus löste sie absolut verdient den Startplatz zur Einzel-Bundesrangliste. „Ich bin froh, dass ich mich qualifiziert habe. Mein Ziel war es, auf den ersten beiden Plätzen zu landen“, erzählte Pollmeier. „Ich wusste, dass ich das schaffen kann.“

7:0 Spiele

Dass dies nach neunstündigem Kampf mit einer weißen Weste gelang, 7:0 Spielen, verblüffte sie dann doch ein bisschen. „Ich hätte nicht gedacht, dass ich aus dem Turnier zu null rausgehe. Vom Kopf war ich sehr stark. Ich hab um jeden Punkt gekämpft und freue mich sehr auf das Top 48“, meinte die Siegerin.

Ausrichter dieser prestigeträchtigen Veranstaltung ist am 7./8. November in Chemnitz der Sächsische Verband. Automatisch dafür qualifiziert ist TTV-Teamkollegin Melinda Maiwald (15), die sich bei der Deutschen Schüler-End-rangliste durchgesetzt und das DTTB-Top 12-Turnier gespielt hatte.

Training zahlt sich aus

„Hannah war top in Form. Unser vieles Training hat sich ausgezahlt“, strahlte der Hövelhofer Teamchef und Trainer Klaus-Dieter Borgmeier, der auch die mentale Leistung seines Schützling hervorhob. „Es war schon ein gewisser Druck da. Aber sie hat das toll gemacht. So stark habe ich Hannah noch nie gesehen.“

Gleich im ersten Match bezwang sie die spätere Zweite Felina Busch (SC Fortuna Bonn), Linkshänderin, nach zwei umkämpften 12:10-Auftaktsätzen mit 3:1 und holte sich damit Sicherheit. Eng wurde es gegen Annika Meens (Anrather TK RW), als sie ein 0:1 noch in einen 3:2-Sieg drehen konnte. Und noch enger ganz am Schluss gegen Medeea Grozav-Marcu (DJK SR Cappel), die die ersten beiden Sätze für sich entschied. Mit 11:6, 11:3, 11:6 gab Hannah Pollmeier nervenstark die bestmögliche Antwort.

Um für das Ranglistenturnier in der Richard-Hartmann-Halle in Chemnitz entsprechend gewappnet zu sein, werden Hannah Pollmeier und Melinda Maiwald noch im Oktober mit dem WTTV-Kader einen einwöchigen Lehrgang in Bayern bestreiten.

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