Verfolger TTV Hövelhof unterliegt Spitzenreiter TTC GW Fritzdorf deutlich mit 2:10
Verkrampft bis ängstlich

Hövelhof (WB). So etwas wie prickelnde Spannung ist nicht aufgekommen im tabellarischen Gipfeltreffen der Tischtennis-Regionalliga der Damen; das ließ die Dramaturgie nicht zu. Deutlich mit 2:10 (14:32 Sätze) musste sich der TTV Hövelhof dem Primus TTC GW Fritzdorf beugen. In dem dreistündigen Schlagabtausch vor 38 Zuschauern in der Sporthalle der Mühlenschule sollten einzig Sarah Löher und Hannah Pollmeier für Hövelhof punkten können.

Montag, 19.10.2020, 03:00 Uhr
Hannah Pollmeier startete nervös und blieb zunächst unter ihren Möglichkeiten. Später erkämpfte sie den Punkt zum 2:9 Foto: Jörg Manthey
Hannah Pollmeier startete nervös und blieb zunächst unter ihren Möglichkeiten. Später erkämpfte sie den Punkt zum 2:9 Foto: Jörg Manthey

Teamchef Klaus-Dieter Borgmeier nahm’s sportlich. „Ich kriege lieber ein Mal richtig die Hucke voll, als zweimal mit 5:7 zu verlieren. Das war die unter dem Strich erwartete Niederlage gegen die überragende Mannschaft der Liga.“ Im oberen Paarkreuz blieben Melinda Maiwald und Hannah Pollmeier gegen die Schönau-Schwestern anfangs unter ihren Möglichkeiten; Borgmeier sah seine Schützlinge „etwas verkrampft“, fast „ängstlich“.

Sarah Löher verkürzt auf 1:2

Nachdem Sarah Löher in vier Sätzen auf 1:2 verkürzte, wuchs der Rückstand stetig weiter bis auf 1:9. Das Topspiel zwischen Melinda Maiwald (16) und Hannah Schönau, Nummer eins der Liga-Einzelrangliste, war ein echter Hingucker, Tischtennis auf hohem Niveau – mit ärgerlichen Momenten für die 15-jährige Hövelhoferin. „Nuancen haben den Unterschied ausgemacht. Im vierten Satz hatte Melinda zwei Fehlaufschläge hintereinander“, meinte Borgmeier fassungslos. So hieß es nach einer komfortablen 2:0-Satzführung am Ende 11:5, 11:8, 8:11, 13:15, 9:11 gegen sie.

Nachdem Hannah Pollmeier im Generationenduell gegen Ex-Zweitligaspielerin Angela Schönau (die Mutter von Hannah und Charlotte Schönau kommt gebürtig aus Höxter und ist unter dem Namen Kuhweide noch ein Begriff) auf 2:9 verkürzt hatte, fehlte Urlaubs-Rückkehrerin Stefanie Graute („Ich hab’ noch gar kein Gefühl für Tischtennis“) das Glück der Tüchtigen. Obwohl sie all ihre Routine hervorkramte, musste sie sich Charlotte Schönau im fünften Satz mit 12:14 beugen. Dabei konnte Graute zwei Führungen (10:9, 11:10) nicht ins Ziel bringen.

Borgmeier hakt Partie schnell ab

Nach der unfreiwilligen Erdung hakte Klaus-Dieter Borgmeier die Partie rasch ab. „Vielleicht war es mal ganz gut, dass wir unsere Grenzen aufgezeigt bekommen haben. Und wir sind mit nur einem Minuspunkt mehr als Fritzdorf immer noch im Geschäft“, ließ er mit Blick auf die Tabelle wissen.

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