Uni Baskets verlieren bei den Bayer Giants Leverkusen mit 74:81 (36:40)
Unkonzentrierte Paderborner

Leverkusen/Paderborn -

Nach drei Siegen in Folge haben die Uni Baskets Paderborn erstmals wieder eine Niederlage unterschrieben.

Sonntag, 27.12.2020, 21:00 Uhr aktualisiert: 28.12.2020, 10:12 Uhr
Er war in Leverkusen noch Paderborns Bester: Der zweimalige BBL-MVP John Bryant, hier im Spiel gegen Phoenix Hagen.
Er war in Leverkusen noch Paderborns Bester: Der zweimalige BBL-MVP John Bryant, hier im Spiel gegen Phoenix Hagen. Foto: Elmar Neumann

Das Zweitligateam von Cheftrainer Steven Esterkamp blieb bei den Bayer Giants Leverkusen unter seinen Möglichkeiten und verlor mit 74:81 (36:40).

„Wir haben unseren Plan nicht konsequent verfolgt und den Ball nicht gut bewegt“, resümierte Esterkamp. Der Coach kritisierte zudem, dass sowohl in der Defensive als auch in der Offensive zu oft die falschen Entscheidungen getroffen worden seien.

Mitentscheidend war auch die ungewohnt hohe Zahl an Ballverlusten. Nachdem in den neun Partien zuvor im Schnitt zwölf Turnover notiert worden waren, schenkten die phasenweise unkonzentrierten Paderborner in Leverkusen gleich 18-mal den Ball her. So verbuchten die Hausherren in 40 Minuten schließlich auch 69 Feldwurfversuche, während die Uni Baskets lediglich auf 61 kamen. Das machte angesichts weitgehend ausgeglichener Wurfquoten und einem beinahe identischen Reboundverhältnis in einem engen Spiel mit manchen Führungswechseln auch den Unterschied aus.

Während die Bayer Giants im sechsten Heimspiel den fünften Sieg feierten, warten die Uni Baskets weiter auf den zweiten Erfolg in fremder Halle. In nunmehr fünf Auswärtspartien gelang nur beim 105:75 im Westfalenderby bei Phoenix Hagen ein Sieg.

Am Bayerkreuz hatten die Paderborner einen guten Start erwischt, führten nach neun Minuten mit 22:12 und lagen nach dem ersten Viertel mit 22:19 in Front. Den zweiten Abschnitt dominierten die Hausherren, die mit einem 40:36 in die Pause gingen.

Nach dem Wiederbeginn lief bei den Paderbornern zunächst nicht viel zusammen. Leverkusen erzielte in fünf Minuten satte 17 Zähler und führte 57:45, als Esterkamp eine Auszeit nahm. Die nun wieder verbesserten Baskets verkürzten bis zum Ende des dritten Viertels auf 57:63 und hatten nach 35 Minuten und einem Mixich-Korbleger sogar wieder mit 66:65 die Nase vorn. Die Schlussphase aber gehörte den variabel agierenden Hausherren, die sich weitere Baskets-Ballverluste zu Nutze machten und den letztlich nicht unverdienten Sieg einfuhren.

Nachdem die Paderborner in den drei Partien zuvor im Schnitt mehr als 100 Zähler erzielt hatten, fiel die Punktausbeute in der Begegnung bei den heimstarken Giants etwas bescheidener aus. Anders als zuvor trafen auch nur drei Akteure zweistellig.

Mit fünf Siegen und fünf Niederlagen rangiert das Esterkamp-Team aktuell auf dem achten Tabellenplatz. Die Academics Heidelberg, die sich am Sonntag, 3. Januar, im Sportzentrum vorstellen, sind mit fünf Erfolgen aus bislang nur sieben Begegnungen Fünfter. „Gegen Heidelberg müssen wir alles besser machen als noch in Leverkusen“, sagt Esterkamp, der seine Mannen am gestrigen Sonntagnachmittag erstmals wieder zum Training um sich scharte. Die Academics sind derweil aufgrund coronabedingter Ausfälle nun seit dem 9. Dezember und der höchst ehrenvollen 88:91-Niederlage bei Spitzenreiter Rostock Seawolves ohne Spielpraxis.

Nach der Begegnung gegen Heidelberg haben die Uni Baskets noch drei weitere Hinserienbegegnungen zu absolvieren. Das Kräftemessen mit dem Team Ehingen Urspring ist für Sonntag, 10. Januar, in Ehingen terminiert. Das Heimspiel gegen Bremerhaven und die Auswärtspartie in Nürnberg sind noch nicht neu angesetzt worden.

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